Rein nüchtern bertachtet, gehörte die Partie zwischen dem TuS Erndtbrück und Westfalia Rhynern an diesem Fußballwochenende nicht zu den attraktivsten.

E'brück - Rhynern 1:4

"Haben zu viele Fehler gemacht"

30. Oktober 2011, 21:07 Uhr

Rein nüchtern bertachtet, gehörte die Partie zwischen dem TuS Erndtbrück und Westfalia Rhynern an diesem Fußballwochenende nicht zu den attraktivsten.

Doch die Gäste bewisen beim 4:1 (2:1)-Sieg, dass auch ein Tabellenfünfzehnter überlegt Fußball spielen kann.
Die erste große Chance hatten allerdings die Hausherren. Einen Freistoß von Marco Maser aus 20 Metern konnte Keeper Dennis Wegner noch gerade so zur Ecke ablenken (6.). Danach drehten die Gäste dann auf. Zwei Mal Kevin Hagemann (13., 14.) und Sergej Petker (17.) hatten die Führung auf dem Fuß. In der 18. Minute war die Gegenwehr der Gastgeber dann gebrochen, als Petker sich dem Ball aus einem Abwehrgetummel der Erndtebrücker fischte und den Ball zum 1:0 in die Maschen hämmerte.
[infobox-right]Erndtebrück: Renner - Wahlm Bednorz, Jung, Schneider - Maser, Nachilo, Burk, Wadolowski - Meißner, Waldrich.
Rhynern: Wegner - Dotor-Ledo, Kücükyagci, Bajric, Wurst - Hagemann (75. Firat) , Leclaire, Bechtold (87. Krellmann), Bengsch - Petker (73. Grasteit), Scherff .
SR: Alexander Hoff (Köln). Tore: 0:1 Petker (18.), 1:1 Meißner (20.), 2:1 Hagemann (33.), 3:1 Hagemann (67.), 4:1 Scherff (74.). Zuschauer: 250.
[/infobox]
Nur zwei Minuten später war alles wieder offen, als Steve Meißner einen Freistoß von Johannes Burk verwertete (20). Die Hammer blieben davon unbeeindruckt. Sie erarbeiteten sich Chance um Chance und in der 33. Minute war es dann Hagemann, der für das 2:1 sorgte. Erndtebrücks Trainer Peter Cestonaro wusste warum: „Wir haben zu viele Fehler gemacht und dann muss man zu viel laufen. Das haben wir nicht gemacht.“

Nach der Pause beschränkten sich die Gäste dann aufs Kontern. Mit Erfolg. Erneut Hagemann (67.) und schließlich auch Markus Scherff (74.) sorgten für den 4:1-Endstand. Rhynerns Coach Björn Mehnert war nach der Partie zufrieden. „Nach der guten Trainingswoche war ich von der Mannschaft absolut überzeugt. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren