Berti Vogts' früherer Arbeitgeber könnte auch sein zukünftiger werden. Der Ex-Bundestrainer, der dazu beitragen will, dass

Berti Vogts vor Rückkehr zum DFB

sew
13. Februar 2005, 14:20 Uhr

Berti Vogts' früherer Arbeitgeber könnte auch sein zukünftiger werden. Der Ex-Bundestrainer, der dazu beitragen will, dass "Deutschland Weltmeister wird", ist ein heißer Kandidat für den Posten des DFB-Chefscouts.

Berti Vogts kann sich eine Rückkehr zum DFB anscheinend sehr gut vorstellen. Der ehemalige Bundestrainer hat sein Interesse an einer Tätigkeit als Chefscout des Deutschen Fußball-Bundes bekräftigt. "Die Zeit wird bald kommen, um ganz konkret über Dinge zu sprechen. Es besteht beiderseitiges Interesse, und das ist schon mal eine gute Voraussetzung. Wenn ich etwas dazu beitragen kann, dass Deutschland Weltmeister wird, dann will ich das gerne tun", sagte Vogts der Welt am Sonntag.

Bundestrainer Jürgen Klinsmann hatte bereits am vergangenen Mittwoch am Rande des Länderspiels in Düsseldorf gegen Argentinien (2:2) die Verpflichtung von Vogts ins Spiel gebracht. "Es wäre toll, einen Mann wie Berti Vogts mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung einbinden zu können", sagte Klinsmann.

Deutscher Fußball gibt sich frisch und modern

Der 58-jährige Vogts, der die Nationalmannschaft 1996 zum EM-Titel geführt hatte, hatte vor rund acht Monaten den DFB auf Klinsmann als möglichen Nachfolger des nach dem EM-Fiasko in Portugal zurückgetretenen Rudi Völler aufmerksam gemacht. Die Entwicklung seines früheren Schützlings als Bundestrainer beurteilt Vogst durchweg positiv: "Der deutsche Fußball gibt ein ganz neues, viel frischeres Bild ab. Es ist geprägt von Moderne. Es ist gut für Fußball-Deutschland, was mit Blick auf die Nationalelf gerade passiert."

Autor: sew

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