Robert Huth vom FC Chelsea sollte nach Ansicht von Bundestrainer Jürgen Klinsmann an einen Vereinswechsel denken. Derzeit hat der junge Nationalspieler beim englischen Spitzenklub keine Chance auf einen Stammplatz.

Klinsmann rät Huth zur Luftveränderung

us
05. Oktober 2004, 15:49 Uhr

Robert Huth vom FC Chelsea sollte nach Ansicht von Bundestrainer Jürgen Klinsmann an einen Vereinswechsel denken. Derzeit hat der junge Nationalspieler beim englischen Spitzenklub keine Chance auf einen Stammplatz.

Nach einem Gespräch mit Trainer Jose Mourinho vom FC Chelsea zeigte sich Jürgen Klinsmann beeindruckt: Der Portugiese hält nach Auffassung des Bundestrainers große Stücke auf Nationalspieler Robert Huth. Einziges Problem: Derzeit bekommt der Verteidiger so gut wie gar keine Spielzeit. Sollte sich dies nicht ändern, wäre aus der Sicht des Bundestrainers ein Vereinswechsel sinnvoll: "Man muss sehen, wie die Situation sich entwickelt und ob er Möglichkeiten bekommt, in Chelsea zu spielen. Wenn das nicht der Fall ist, muss man gucken, ob man etwas regeln kann für die Saison 2005/2006", sagte der 40-Jährige am Dienstag beim Treffen der Nationalmannschaft in München.

Klinsmann und sein Assistent Joachim Löw hatten sich am vergangenen Sonntag mit Chelseas neuem Teammanager Mourinho getroffen. Der Portugiese hatte im vergangenen Mai den FC Porto zum Sieg in der Champions League geführt. Seit Mourinhos Amtsantritt in London scheint Huth abgeschrieben. Als Innenverteidiger sind zurzeit der englische Nationalspieler John Terry sowie die portugiesische Neuverpflichtung Ricardo Carvalho gesetzt.

Nach dem Gespräch mit Chelseas Coach kann Klinsmann seinem Neu-Nationalspieler aber zunächst ein wenig Hoffnung machen. Es sei "beeindruckend", so der Bundestrainer, "wie sehr Mourinho auf Robert setzt." Der Portugiese gehe bereits davon aus, "dass es für Robert Möglichkeiten gibt, zum Einsatz zu kommen", so Klinsmann.

Autor: us

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