DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder hat sich gegen eine Übergangslösung auf dem Bundestrainer-Stuhl ausgesprochen. Nach dem Willen von

Mayer-Vorfelder: Kein neuer Trainer für ein Jahr

as
03. Juli 2004, 14:26 Uhr

DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder hat sich gegen eine Übergangslösung auf dem Bundestrainer-Stuhl ausgesprochen. Nach dem Willen von "MV" soll der Völler-Nachfolger auf jeden Fall bis zur WM 2006 im Amt bleiben.

Für Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), kommt eine Übergangslösung als Nachfolger für den als DFB-Teamchef zurückgetretenen Rudi Völler nicht in Frage. Dies erklärte Mayer-Vorfelder am Samstag am Rande des Kongresses der Europäischen Fußball-Union (UEFA). "Das schließe ich als Lösung in Anbetracht der bevorstehenden Weltmeisterschaft 2006 aus", sagte der 71-Jährige vor Journalisten. Vor der DFB-Präsidiumssitzung am Montag in Frankfurt/Main erklärte "MV": "Von mir gibt es zu möglichen Kandidaten keine Stellungnahme. Ich will den Vorschlägen und Diskussionen am Montag nicht vorgreifen."

Nachdem Wunschkandidat Ottmar Hitzfeld aus persönlichen Gründen abgesagt hatte und auch der türkische Meistertrainer Christoph Daum (Fenerbahce Istanbul) abgewinkt hat und zudem im Augenblick nicht durchsetzbar erscheint, avanciert der griechische Nationaltrainer Otto Rehhagel immer mehr zum ersten Anwärter auf den Bundestrainerposten. Der 65-Jährige besitzt allerdings noch einen Vertrag bis 2006 mit dem griechischen Verband. Die Hellenen hatte Rehhagel bei der EM-Endrunde in Portugal sensationell ins Finale am Sonntag (20.45 Uhr/live im ZDF) gegen das Gastgeberland in Lissabon geführt.

Autor: as

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