Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß hat sich gegen eine radikale Verjüngung des Nationalmannschafts-Kaders entschieden.

Völler "kann nicht nur mit 18-Jährigen" fahren

ar
07. Mai 2004, 10:20 Uhr

Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß hat sich gegen eine radikale Verjüngung des Nationalmannschafts-Kaders entschieden. "Der Schweinsteiger, der Podolski - da steht es ja schon zur Halbzeit 6:0", so Hoeneß.

Uli Hoeneß hat sich trotz der Kritik nach dem Rumänien-Spiel vehement gegen eine Nominierung der Yongster Bastian Schweinsteiger (19) und Lukas Podolski (18) für die EM-Endrunde in Portugal ausgesprochen. "Der Schweinsteiger, der Podolski - da steht es ja schon zur Halbzeit 6:0", tönte der Manager von Bayern München bei einer Veranstaltung des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL). DFB-Teamchef Rudi Völler, der am 23. oder 24. Mai sein Aufgebot bekannt geben will, könne "nicht nur mit 18-Jährigen" zur EM fahren, fügte er hinzu.

Gleichzeitig wiederholte Hoeneß seine Kritik an der Ansetzung des Länderspiels gegen Rumänien, das die Völler-Truppe mit 1:5 verloren hatte. "Da muss sich auch der DFB sagen: Wir haben genug Geld", meinte der Chef der "Abteilung Attacke" beim FC Bayern. Wenn schon ein Länderspiel, dann hätte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Hause gegen einen Top-Gegner wie Italien, England, Frankreich oder Argentinien antreten sollen.

Autor: ar

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