Schneiders Aus wäre Deislers Chance

bb
05. September 2003, 16:08 Uhr

Noch zwei Positionen lässt Teamchef Rudi Völler in der Aufstellung für das Spiel gegen Island offen. Sollten die angeschlagenen Schneider und Jeremies nicht mehr fit werden, bekämen Deisler und Kehl ihre Chancen.

Zwei große Unbekannte gibt es noch in der Aufstellung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das EM-Qualifikationsspiel am Samstag in Reykjavik gegen Island (19.30 Uhr MESZ/live in der ARD). Sollten nach dem Bochumer Paul Freier (Mittelfußbruch), der die Reise nach Island gar nicht erst mit angetreten hatte, auch noch die beiden angeschlagenen Mittelfeldspieler Bernd Schneider (Bayer Leverkusen) und Jens Jeremies (Bayern München) ausfallen, müsste DFB-Teamchef Rudi Völler erneut improvisieren.

Sollte Schneider, der in den vergangenen Tagen von einer Grippe geplagt worden war, am Samstag nicht zur Verfügung stehen, würde der Münchner Sebastian Deisler nach seiner rund 16-monatigen Zwangspause in der Nationalmannschaft zu seinem Comeback im DFB-Trikot kommen. Völler hatte im Vorfeld der Begegnung nahezu ausgeschlossen, Schneider und Deisler gemeinsam von Beginn an zu bringen. Den Platz im defensiven Mittelfeld von Jeremies, den erneut Knieprobleme zu schaffen machen, würde der Dortmunder Sebastian Kehl einnehmen.

Rahn ersetzt Rau in der Viererkette

In der Abwehr setzt Völler auf eine Viererkette mit dem Hamburger Christian Rahn auf der linken Seite, für die der Münchner Tobias Rau auf Grund seiner Gelbsperre nicht zur Verfügung steht. Im Angriff erhält diesmal der Lauterer Torjäger Miroslav Klose den Vorzug vor dem in dieser Saison bislang leer ausgegangenen Fredi Bobic von Hertha BSC Berlin. Zweite Spitze ist der Leverkusener Oliver Neuville, der nach der WM in Südkorea und Japan allerdings im Nationaltrikot noch nicht wieder getroffen hat.

Autor: bb

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