Der spanische Top-Klub Real Madrid hat in der Saison 2002/2003 erstmals eine Spielzeit mit einem Gewinn abgeschlossen. Der Überschuss von über neun Millionen Euro soll in der neuen Saison sogar noch übertroffen werden.

Real schreibt zum ersten Mal Schwarze Zahlen

us
17. Oktober 2003, 11:59 Uhr

Der spanische Top-Klub Real Madrid hat in der Saison 2002/2003 erstmals eine Spielzeit mit einem Gewinn abgeschlossen. Der Überschuss von über neun Millionen Euro soll in der neuen Saison sogar noch übertroffen werden.

Real Madrid hat in der vergangenen Saison einen Gewinn von 9,278 Millionen Euro erzielt. Der spanische Meister konnte damit erstmals ins seiner Geschichte auch abseits des Spielfelds überzeugen und Schwarze Zahlen schreiben. Für die Saison 2003/2004 planen die "Königlichen" bei einem Etat von 270 Millionen Euro sogar mit einem Überschuss von 58,82 Millionen Euro.

Neben Sponsorengeldern und Einnahmen aus TV-Übertragungsrechten bezieht Real seine Einkünfte vor allem aus dem Kartenverkauf und dem Geschäft mit Merchandising-Artikeln. Das Bernabeu-Stadion war in der vergangenen Saison bis auf zwei Ausnahmen stets ausverkauft. Zudem setzten die Madrilenen eine Million Trikots ab.

Für den wirtschaftlichen Aufschwung von Real, das sich vor knapp zwei Jahren mit dem Verkauf des Klubgeländes für 450 Millionen Euro auf einen Schlag saniert hatte, zeichnet vor allem Präsident Florentino Perez verantwortlich. Perez wurde in Spanien bereits zweimal zum Unternehmer des Jahres gewählt.

Autor: us

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