Dass der WSV im Falle einer Winter-Spitzenposition personell noch einmal nachlegen würde, ließen Präsident Friedhelm Runge und der Sportliche Leiter Achim Weber schon vor Wochen durchblicken.

WSV hat dicken Defensiv-Fisch Konde an der Angel

gri
03. Dezember 2006, 20:06 Uhr

Dass der WSV im Falle einer Winter-Spitzenposition personell noch einmal nachlegen würde, ließen Präsident Friedhelm Runge und der Sportliche Leiter Achim Weber schon vor Wochen durchblicken.

Dass der WSV im Falle einer Winter-Spitzenposition personell noch einmal nachlegen würde, ließen Präsident Friedhelm Runge und der Sportliche Leiter Achim Weber schon vor Wochen durchblicken. Und kaum kündigt sich die Pause mit dem letzten Match am kommenden Freitag (19.30 Uhr) beim FC St. Pauli an, schon haben die Bergischen einen dicken Fisch an der Angel.

Die Rede ist von Innenverteidiger Oumar Kondé, der für den SC Freiburg und Hansa Rostock 89 Bundesliga- und 26 Zweitligapartien absolvierte. „Ich kenne Kondé noch von früher, er ist ein spiel- und kopfballstarker Abwehrspieler“, erklärt Weber. Am heutigen Sonntag reist der Schweizer aus seiner Heimat nach Wuppertal an, um ab Montag beim WSV mitzutrainieren. „Es ist allerdings kein Probetraining“, betont dessen Berater Thorsten Weck, der mit Duisburgs Tobias Willi schon einmal einen früheren „Breisgau-Brasilianer“ in den Westen lotste. Und Weber fügt an: „Wir kennen Kondés Qualitäten.“

Kein Wunder, schließlich hat der 27-Jährige schon einige Profi-Erfahrung gemacht, kickte zuletzt seit Januar beim schottischen Erstligisten Hibernian Edinburgh. Bei den „Hibs“ sprang in dieser Saison lediglich ein UEFA-Cup-Einsatz für Kondé heraus, für die Bergischen wäre er dennoch mehr als eine Verstärkung. Allerdings muss sich der Mann, durchaus nachvollziehbar, erst einmal mit dem Thema Regionalliga anfreunden. „Wenn er sich bei uns wohl fühlt, ist er eine echte Bereicherung“, weiß Weber.

Wobei klar sein dürfte, dass dafür ein anderer von der Gehaltsliste gestrichen werden muss. Es würde nicht überraschen, wenn die Verantwortlichen Björn Mehnert einen Wechsel im Winter nahe legen. Bekanntlich musste das „Kopfball-Ungeheuer“ in den vergangenen Wochen überwiegend ein Reservisten-Dasein fristen, Trainer Uwe Fuchs scheint nicht mehr mit dem Innenverteidiger zu planen.

Autor: gri

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