Durch eine bittere 1:4 (1:3)-Heimpleite gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen am 12. Spieltag der Fußball-Regionalliga Nord erhielten die Aufstiegs-Hoffnungen von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden einen herben Dämpfer.

Regionalliga Nord: Dämpfer für Dynamo Dresden

21. Oktober 2006, 17:17 Uhr

Durch eine bittere 1:4 (1:3)-Heimpleite gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen am 12. Spieltag der Fußball-Regionalliga Nord erhielten die Aufstiegs-Hoffnungen von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden einen herben Dämpfer.

Durch eine bittere 1:4 (1:3)-Heimpleite gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen am 12. Spieltag der Fußball-Regionalliga Nord erhielten die Aufstiegs-Hoffnungen von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden einen herben Dämpfer. Durch die erste Saison-Heimniederlage rutschte die Mannschaft des neuen Trainers Norbert Meier auf Platz acht ab. Dank des Dresdner Patzers behauptete Union Berlin trotz seiner 1:2 (0:1)-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf erneut die Tabellenführung, liegt aber gerade einmal zwei Punkte vor Dynamo. Die Fortuna, nun punktgleich mit Union und Bremen (je 21 Zähler) rückte erstmals auf einen Aufstiegsplatz vor. Neben dem VfL Osnabrück, der im Nord-Derby den SV Wilhelmshaven 2:0 (1:0) besiegt hatte, hielten auch der VfB Lübeck nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg beim 1. FC Magdeburg und der Wuppertaler SV Borussia, der sich gegen Borussia Dortmund II 2:1 (2:1) durchsetzte, Anschluss.

Alle drei Aufstiegsaspiranten weisen je 20 Punkte auf. Die vier Bremer Torschützen Sandro Stallbaum (2.), Martin Harnik (18.), Kevin Artmann (42.) und der A-Jugendliche Kevin Schindler (63.) sorgten nicht nur für die erste Dresdner Heimniederlage, sondern auch für den ersten Auswärtssieg der Werder-Reserve. Vor 11.342 enttäuschten Zuschauern im Rudolf Harbig-Stadion traf nur Marco Vorbeck (34.) für die Dresdner. Dietmar Hirsch (33.) und Dustin Heun (73.) sorgten in Magdeburg für die Entscheidung zu Gunsten der Gäste aus Lübeck. Die Hausherren mussten ihre erste Niederlage auf eigenem Platz und sogar die ersten Heim-Gegentore hinnehmen. In Wuppertal stand das Endergebnis gegen die BVB-Reserve bereits nach 20 Minuten fest. Manuel Bölstler (13.) und Mike Rietpietsch (19.) sorgten für die 2: 0-Führung, Sahr Senesie (20.) konnte nur noch verkürzen. Für die Dortmunder war es bereits die fünfte Niederlage hintereinander. Der FC St. Pauli kann sich nach dem 2:1 (1:0)-Sieg im Nord-Duell bei Holstein Kiel in der Tabelle wieder weiter nach oben orientieren.

Vor 11.386 Zuschauern im ausverkauften Holsteinstadion erzielten Charles Takyi (40.) und Marvin Braun (60.) die Treffer für die Hamburger, der eingewechselte Heiko Petersen (83.) konnte nur noch verkürzen. Die Kieler, bei denen Interimstrainer Klaus Thomforde voraussichtlich zum letzten Mal auf der Bank Platz nahm, verloren auch noch Christian Mikolajczak mit der Gelb-Roten Karte (81.). Nur auf Grund der besseren Tordifferenz gegenüber Hertha BSC Berlin II rutschten die Kieler nicht auf einen Abstiegsplatz ab. Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Ahlen kam gegen Bayer 04 Leverkusen II nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Die 1:0-Führung durch Baldo Di Gregorio (45.) glich Rachid Tiberkanine (52.) für Leverkusen aus. Schlusslicht Borussia Mönchengladbach II musste sich Kickers Emden 2:3 (1:1) geschlagen geben und hat nun schon sieben Punkte Rückstand zum `rettenden Ufer´.

Jan Hammes (40.) und Dennis Puhl (48.) brachten die Gladbacher dabei zwischenzeitlich 2: 1 in Führung. Für Emden waren Velimir Grgic (4.), Ferhat Cerci (70. ) und Radovan Vujanovic (77.) erfolgreich. Rot-Weiß Erfurt feierte beim 2:1 (1:0) gegen Hertha BSC Berlin II den vierten Sieg in Serie und rückte auf Platz neun vor. Jörn Nowak (45.) und Albert Bunjaku (75.) trafen für die Gastgeber. Zwischenzeitlich hatte Marcus Steinwarth (50.) den Ausgleich erzielt und damit Erfurts Torhüter Dirk Orlishausen erstmals seit 494 Minuten bezwungen.

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