Am Samstagvormittag kehrte der WSV-Tross aus dem Trainingslager in Herzlake zurück. Mit an Bord: Das gute Gefühl, ordentlich gearbeitet zu haben.

WSV BORUSSIA: Malys Pflichtspiel-Lust

gri
16. Oktober 2006, 09:13 Uhr

Am Samstagvormittag kehrte der WSV-Tross aus dem Trainingslager in Herzlake zurück. Mit an Bord: Das gute Gefühl, ordentlich gearbeitet zu haben.

Am Samstagvormittag kehrte der WSV-Tross aus dem Trainingslager in Herzlake zurück. Mit an Bord: Das gute Gefühl, ordentlich gearbeitet zu haben. "Der Schwerpunkt lag im spielerischen Bereich, vor allem in der Abstimmung", berichtet Torwart Christian Maly, der gemeinsam mit seinen Mitspielern jeden Tag zwei Einheiten abspulen musste. "Die waren sehr intensiv", erklärt der Keeper, der kaum Zeit zum Durchschnaufen fand: "Der Ablauf war schon ziemlich straff organisiert." Training, Essen, Mittagsruhe: ein bisschen Freizeit blieb da nur am Abend. "Wir haben Karten gespielt oder die Kommunikation gepflegt", lächelt der 31-Jährige, der sein Zimmer mit Angreifer Dirk Heinzmann teilte.

Besonders positiv: Bis auf den angeschlagenen Thomas Litjens konnten alle Spieler die Reise ins Emsland antreten – und auch die Rückfahrt, wie Maly anmerkt: "Kleine Wehwehchen gibt es immer, aber ernsthafte Blessuren sind zum Glück ausgeblieben."

Daher dürften die Wuppertaler auch am kommenden Mittwoch (18. Oktober, 19 Uhr) im Rahmen der zweiten ARAG-Pokalrunde bei TuRU Düsseldorf in Bestbesetzung antreten. Das Match beim Oberligisten wird das erste Pflichtspiel der Bergischen seit zweieinhalb Wochen sein. "Endlich", freut sich der frühere Wattenscheider, "nach der langen Zeit ist es schön, mal wieder zu kicken." Zumal in der nächsten Runde der Knaller gegen Fortuna Düsseldorf anstehen würde.

Wobei Malys Rolle dann wieder klar ist: als "Schnapper" zwischen den Pfosten. Dabei gibt er auch im Feld eine ordentliche Figur ab, das untermauert er regelmäßig in den Trainingsspielen. Und zuletzt auch beim Test in Schwelm, als er eine Halbzeit lang in der Verteidigung eingesetzt wurde. "Ich sehe mich eigentlich eher als Stürmer", lacht Maly. Naja, das Tore verhindern macht aber auch Spaß – und da ist er noch erfolgreicher.

Autor: gri

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