Theo Schneider,

BORUSSIA DORTMUND II: Schneider im WM-Trubel

tt
16. Juni 2006, 10:27 Uhr

Theo Schneider, "Aufstiegs-Macher" der BVB-Talentschmiede, tauchte gestern, Mittwoch, mitten ein in den Trubel.

Theo Schneider, "Aufstiegs-Macher" der BVB-Talentschmiede, tauchte gestern, Mittwoch, mitten ein in den Trubel. "Ich bin vor dem Spiel zwischen Deutschland und Polen noch in der Innenstadt gewesen, um etwas Atmosphäre zu schnuppern, anschließend habe ich mir die Partie im Stadion angesehen. Am Samstag bin ich bei Costa Rica gegen Ecuador, Montag schaue ich Schweiz gegen Togo an."
In den letzten Tagen schaltete der Ex-Profi zusammen mit seinem Sohn auf Mallorca ab - zuvor hatte er die Insel schon mit seiner "wilden Aufstiegs-Bande" unsicher gemacht: "Eine schöne Geschichte." Die Tatsache, dass Schneider die BVB-Kicker im Anschluss an das 5:0 in Rheine zur Party in die eigenen vier Wände einlud ("Ganz spontan, wir haben Getränke, Pizza und Salat organisiert"), zeigt, dass es bei den Borussen stimmt.
Schneider weiß natürlich: In der neuen Liga wird es wieder mehr Rückschläge, mehr Schwierigkeiten und auch knifflige Phasen geben. "Wir müssen konstanter auftreten als vor einem Jahr. Da haben wir in der Rückrunde nur zwei Spiele gewonnen, sind immer weiter abgerutscht und am Ende abgestiegen", blickt der Linienchef zurück. Schneider traut seinen Jungs aber eine Menge zu: "Wir haben die Abwehr zusammengehalten, verfügen mit Marc Heitmeier, Neumeister, Hillebrand, Hünemeier, Kohlmann und dem vielseitigen Großkreutz über mehrere Alternativen, die eingespielt sind. Mit Daniel Gordon aus Bochum ist ein kopfballstarker Mann hinzugekommen." Auch vorne geht es rund: Steegmann, Pollok, Amachaibou, Saka und Rückkehrer Senesie streiten um die Plätze. Gerade von Sahr Senesie wird eine Menge erwartet - der Trickser war zuletzt in Hoffenheim, sammelte davor Schweiz-Erfahrung bei den Grashoppers in Zürich. "Ich bin mit ihm in der A-Jugend immer gut ausgekommen, für Sahr, der auf jeden Fall fest zu unserem Kader zählt, ist die Rückkehr nach Dortmund Chance und Herausforderung zugleich. Er steht am Scheideweg - es liegt an ihm, wohin der führt."

Autor: tt

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