Immer wenn Rolf Hempelmann, Präsident von RWE, Präsenz bei öffentlichen Terminen zeigt, gibt es mehr zu vermelden als schnödes Zeug.

RWE: Neuhaus-Signatur ist trocken

og
26. Mai 2006, 08:54 Uhr

Immer wenn Rolf Hempelmann, Präsident von RWE, Präsenz bei öffentlichen Terminen zeigt, gibt es mehr zu vermelden als schnödes Zeug.

Immer wenn Rolf Hempelmann, Präsident von RWE, Präsenz bei öffentlichen Terminen zeigt, gibt es mehr zu vermelden als schnödes Zeug. Diesmal war es die offizielle Signatur von Coach Uwe Neuhaus, deren Tinte trocken ist. Basis des Kontraktes ist eine eins plus eins-Regelung. "Im Falle des Klassenerhalts verlängert sich die Vereinbarung", nickt Hempelmann, "und beim Aufstieg lassen wir Uwe nicht weg."

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Schon kurz nach dem feststehenden Ligasprung im Rahmen des Bremen-Matches verfasste der SPDBundestagsabgeordnete das hohe Loblied auf den Fußball-Lehrer, diesmal freut er sich einführend etwas entspannter "über die zukünftige Zusammenarbeit." Allerdings legte er nach: "Mensch, Uwe hat den Job zu einem schweren Zeitpunkt übernommen, das hätte nicht jeder gemacht, dafür sind wir ihm auch dankbar." In der Tat, Neuhaus verbuchte - ganz pragmatisch - erst einmal einen Abstieg aus der Zweiten Liga für seine Vita, obwohl er dafür weniger als nichts konnte.

Hempelmann bestätigt: "Er hatte nicht wie andere Trainer einen Vertrauensvorschuss, sondern musste sich diesen Rückhalt im Umfeld hart erarbeiten, hat diesen jetzt aber auch absolut verdient." Die Assistenten Peter Kunkel ("Co") und Carsten Busch (Keeper) sollen folgen, "die Papiere liegen fast unterschriftsreif auf dem Tisch, es sind nur noch ein paar Detailfragen zu klären. Ich gehe davon aus, in der nächsten Woche gibt es Vollzug", definiert Hempelmann. Das Trainer-Funktionsteam wird noch ergänzt, die Jobbeschreibung eines Konditions- und Rehabilitationsbeauftragten wird herausgegeben. Hempelmann: "Alles auf dem Weg zu weiterer Professionalisierung, so können sich alle um ihre Kernaufgaben kümmern." Neuhaus dazu: "Ich habe den einen oder anderen in dieser Richtung kennengelernt."

Die Bewerbungen laufen ein. Nico Schäfer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied: "Wir werden uns verschiedene anschauen." Was auch für etliche Akteure gilt. "Wir äußern uns nicht mehr", legt sich Hempelmann fest. Es wird ein Kader mit "21 oder 22 Spielern", erklärt Neuhaus. Und Hempelmann: "Wir haben eine ganze Menge Gespräche geführt, wir stoßen auf großes Interesse, mit RWE zusammen zu arbeiten. Wir zahlen pünktlich Gehälter, der Club hat ein hohes Medieninteresse, ist gut geführt."

Autor: og

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