Finanzielle Schieflage, sportlich nah am Abgrund. Am Wochenende gab es die nächste Heimniederlage für die Oberhausener gegen Düsseldorf, hier die Einzelkritik:

RWO: Die Einzelkritik

cb
10. April 2006, 13:55 Uhr

Finanzielle Schieflage, sportlich nah am Abgrund. Am Wochenende gab es die nächste Heimniederlage für die Oberhausener gegen Düsseldorf, hier die Einzelkritik:

Finanzielle Schieflage, sportlich nah am Abgrund. Am Wochenende gab es die nächste Heimniederlage für die Oberhausener gegen Düsseldorf, hier die Einzelkritik:

Daniel Masuch (3): Der Keeper konnte sich in drei Szenen jeweils gegen Marcus Feinbier auszeichnen. Eine Unstimmigkeit mit Ronny Ernst (41.), bei den Toren machtlos.

Andreas Saur (4): Lange Zeit ziemlich sicher in der Deckung, in der Luft zumeist Herr der Lage. Nach dem Wechsel bei Kontern auch anfällig.

Jörg Scherbe (4): Als Chef der Dreierkette nur auf die Defensive bedacht. Vor dem Wechsel kamen die Gäste zwei Mal zu leicht durch das Zentrum nach vorne. Ging hart gegen Feinbier zu Werke, der einen Elfmeter forderte (65.). Vor dem 0:2 zu spät gegen Lambertz, der das Tor somit vorbereitete.

Lars Heller (4): Konzentriert in der ersten Hälfte, dort nur selten mit verlorenen Zweikämpfen. Nach der Pause nicht mehr voll auf der Höhe. Beim 0:1 wie die Kollegen zu spät gegen Wolf, auch nachher mit einigen verlorenen Duellen, wie zum Beispiel gegen Andreas Lambertz (61.).

Ronny Ernst (4): Rechts im Mittelfeld aufgeboten, um Druck über die Flügel zu erzeugen. Dabei kam nur ein Teil der Flanken an. Eine dicke Chance wurde von Fortuna-Schlussmann Patrick Deuß vereitelt (41.).

Benjamin Reichert (4): Konnte die Wattenscheid-Form nicht noch einmal abrufen. Gegen die Fortuna ohne Impulse nach vorne, in der Rückwärtsbewegung mit zumeist gewonnenen Duellen, daher durchaus eine vernünftige Vorstellung.

Danijel Gataric (4-): In zentralerer Rolle kaum zu sehen. Konnte keine entscheidenden Dribblings gewinnen, um eine Überzahlsituation zu erzeugen. Vor dem 0:1 mit einem technischen Fehler, der sich in eine ganze Mängel-Reihe der Mitspieler einordnete.

Tobias Schäper (4): Wie in den letzten Wochen im ersten Durchgang sehr auffällig, dabei mit viel Pech, als sein Schuss das Ziel nur um Haaresbreite verfehlte (17.). Ab der 46. Minute nicht mehr so stark, zudem verlor er vor dem 0:1 das Kopfballduell gegen Lambertz, allerdings war das noch der kleinste Fehler, der dem Rückstand vorausging.

Sead Mehic (3): An seinem 31. Geburtstag unheimlich willig. Er war überall zu finden, setzte sich mehrmals gegen drei Gegenspieler durch und schuf viele gute Szenen. Ein gelungener Auftritt, nur die Standards fielen am Samstag komplett durch. War durch eine schlampige Ecke für die Verwarnung gegen Ernst verantwortlich.

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Jens Robben (3+): Auffälligster RWO-Akteur, mit Sicherheit seine beste Partie im Oberhausener Dress. Unheimlich ballsicher und immer mit dem Blick für die freistehenden Leute. Ein Schussversuch, den Deuß halten konnte.

Sebastian Radtke (4-): Begann viel besser als zuletzt. Zwei ordentliche Kopfballablagen, verarbeitete die Kugel sicherer als noch in Wattenscheid. In der 28. Minute verpasste er den Ball knapp, sein erstes Saisontor wurde wegen einer Abseitsstellung zurück gepfiffen (78.). In den 50 Minuten dazwischen aber völlig untergetaucht.

Autor: cb

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