Der VfL ist ziemlich in Zugzwang, mit Aufstiegsambitionen ins Rennen gegangen, enttäuscht die Ausbeute in der Regionalliga Nord. Das Klima ist durchaus unentspannt,

RWE: "Tabellenführung mit Haut und Haaren verteidigen"

og
08. April 2006, 12:47 Uhr

Der VfL ist ziemlich in Zugzwang, mit Aufstiegsambitionen ins Rennen gegangen, enttäuscht die Ausbeute in der Regionalliga Nord. Das Klima ist durchaus unentspannt,

Der VfL ist ziemlich in Zugzwang, mit Aufstiegsambitionen ins Rennen gegangen, enttäuscht die Ausbeute in der Regionalliga Nord. Das Klima ist durchaus unentspannt, was beispielsweise an den permanenten Entlassungsforderungen der Anhänger in Richtung von Coach "Pele" Wollitz zu ersehen ist, die beim VfL-Gastspiel in Wattenscheid von den Rängen erschallerten: Selbst bei eigenen Torerfolgen! Auswärts-Zitat - untermal mit zackigem Rhythmus - aus der Kurve: "Wir spielen schlecht, wir reisen viel, wir verlieren jedes Spiel." RWE-Trainer Uwe Neuhaus: "Osnabrück ist momentan zwischen Gut und Böse." Tendenziell eher böse. Neuhaus ist sich sicher: "Das Team wird alles dran setzen, gegen uns seine Position wieder zu stabilisieren. Das ist eine Truppe, die sich nie aufgibt." In der Tat, an der Hafenstraße fiel der zweite Treffer von Alex Löbe erst kurz vor dem Ende. Neuhaus: "Der VfL kommt immer wieder zurück. Das wurde oft genug bewiesen, fürchten muss man die gute Offensivarbeit." Wie den 15-fachen Saisontorschützen Thomas Reichenberger, dessen Name auch bei den RWE-Verantwortlichen fiel, als es darum ging, die Kreuzbandverletzung von Alex Löbe personell zu kompensieren. Neuhaus macht klar, dass die Gastgeber ab 14 Uhr nicht unbedingt die Berufssparte Geheimniskrämer einschlagen sollen: "Ich habe den VfL sehr oft gesehen, am Samstag wird kein Akteur überraschenderweise auf dem Platz stehen."
Essen hat den Platz an der Sonne, so will Neuhaus auch seine Auswahl auftreten sehen: Selbstbewusst! Der Ex-Dortmunder: "Die Tabellenführung wollen wir mit Haut und Haaren verteidigen, die Atmosphäre ist gut und zuversichtlich, das wollen wir genau so behalten." Alleine fährt das Team nicht, etwa 1000 Fans nehmen die Reise in Angriff. Eine eher dürftige Anzahl für einen solchen Knaller. Nico Schäfer, Essens geschäftsführendes Vorstandsmitglied: "Der eine oder andere wird sich von den Umständen in Osnabrück abschrecken lassen." Und schon sind wir wieder bei der Atmosphäre, die im anderen Artikel angerissen wird.

Autor: og

Kommentieren