Nach der Begegnung in Münster musste man den imaginären Hut vor Ali Bilgin ziehen. Monatelang musste der etatmäßige Kapitän pausieren, dann kam er gegen Hertha wieder und lieferte beim SCP eine Galavorstellung ab.

RWE: Bilgin beeindruckte mit einer Galavorstellung

cb
12. März 2006, 19:00 Uhr

Nach der Begegnung in Münster musste man den imaginären Hut vor Ali Bilgin ziehen. Monatelang musste der etatmäßige Kapitän pausieren, dann kam er gegen Hertha wieder und lieferte beim SCP eine Galavorstellung ab.

Nach der Begegnung in Münster musste man den imaginären Hut vor Ali Bilgin ziehen. Monatelang musste der etatmäßige Kapitän pausieren, dann kam er gegen Hertha wieder und lieferte beim SCP eine Galavorstellung ab.
Und alle Fußball-Liebhaber werden sich verwundert die Augen gerieben haben, denn solche Schmankerl am Ball sieht man in der dritten Klasse relativ selten. Wie selbstverständlich vernaschte er Steffen Kocholl auf der rechten Bahn immer wieder, der Ball schien ihm am Freitag am Fuß geklebt zu haben. Ohne Übertreibung hat er sich die Note sehr gut verdient. Dennoch blieb er nach dem Abpfiff bescheiden. „Wir sind als Team sehr gut aufgetreten, wir wussten um die Schwere der Aufgabe, trotzdem wollten wir den Dreier unbedingt.“
Die eigene Leistung konnte das RWE-Urgestein relativ einfach erklären: „Ich habe so lange keinen Fußball mehr gespielt, da freut man sich auf jede Minute. Zudem hat mir auch der Treffer gegen Hertha Auftrieb gegeben. Jetzt bin ich natürlich froh, dass es so geklappt hat, so muss es auch in den kommenden Wochen laufen.“ Dann von der ersten Minute an, denn bis zur 30. Zeigerumdrehung ging nicht viel bei den Essenern. Bilgin sah es bis zur Einwechslung von Außen, sein Urteil: „Da war Münster richtig aggressiv, hat uns den Schneid abgekauft. Wichtig ist, so etwas zu überstehen.“

Autor: cb

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