An das Hinspiel gegen den FC St. Pauli wird sich die Truppe von Coach Uwe Weidemann noch gerne erinnern. Nach vier Pleiten zum Auftakt, gab es am 23. August 2005 den ersten Saisonsieg, als die Nordlichter beim 0:2 geschlagen den Heimweg antreten mussten.

DÜSSELDORF: Südtreffen bei Barths Millerntor-Premiere

cb
17. Februar 2006, 10:36 Uhr

An das Hinspiel gegen den FC St. Pauli wird sich die Truppe von Coach Uwe Weidemann noch gerne erinnern. Nach vier Pleiten zum Auftakt, gab es am 23. August 2005 den ersten Saisonsieg, als die Nordlichter beim 0:2 geschlagen den Heimweg antreten mussten.

An das Hinspiel gegen den FC St. Pauli wird sich die Truppe von Coach Uwe Weidemann noch gerne erinnern. Nach vier Pleiten zum Auftakt, gab es am 23. August 2005 den ersten Saisonsieg, als die Nordlichter beim 0:2 geschlagen den Heimweg antreten mussten.
Der Dreier war gleichzeitig die Heimpremiere von Nachkauf Oliver Barth, der sich erinnert: "Ein schöner Start in der Arena, wir haben verdient gewonnen. St. Pauli hatte vorher ein Pokalmatch bestritten, war noch etwas ausgelaugt."
So werden sie am Millerntor am Samstag ab 14 Uhr beim Rückspiel wohl kaum auftreten, dennoch könnte der Pokal eine Rolle spielen. Und zwar dann, wenn die Gastgeber es nicht schaffen, den Gedanken an das Halbfinale im DFB-Pokal gegen den FC Bayern aus den Köpfen zu bekommen. Barth: "Diese Begegnung ist sicher nicht leicht zu verdrängen, aber St. Pauli wird wissen, die Liga und der Aufstieg sind wichtiger." Daher ist sich der Top-Innenverteidiger der Düsseldorfer sicher: "Pauli wird von der ersten Minute an Gas geben. Für mich ist es der erste Auftritt am Millerntor. Daher freue ich mich riesig auf die 90 Minuten, das wird ein Highlight, vergleichbar mit der Stimmung, die vor einigen Wochen in Essen herrschte."
Wobei eine Wiederholung nicht erwünscht ist, wie der ehemalige Akteur der Stuttgarter Kickers betont: "Da kamen wir nicht zurecht, am Samstag wollen wir einen der Aufstiegskandidaten ärgern. Wir haben bis auf die Partie in Osnabrück zuletzt auswärts sehr gut gestanden, darauf wird es auch jetzt wieder ankommen." Und dann ist sich der Abwehrchef der Landeshaupt-Städter sicher: "Wir können etwas mitbringen. Auch wenn Dirk Böcker ausfällt, den werden wir im Kollektiv ersetzen."

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Die Fahrt gen Norden wird für Barth aber auch ein Treffen mit mehreren Südbekanntschaften: "In Stuttgart habe ich schon mit Felix Luz, Fabio Morena, Florian Lechner und Benjamin Adrion zusammen gespielt. Wenn die Zeit es erlaubt, werden wir uns sicherlich kurz unterhalten." Ansonsten gilt für den 26-Jährigen, die gegnerischen Angreifer an die Kette zu legen. Gegen Essens Arie van Lent und Kölns Duo Denis Epstein und Marius Laux klappte das bereits wie in der Vorrunde. Gegen die Paulianer werden sich vermutlich die Wege mit Luz, der bereits auf dem Zettel bei einigen Bundesligisten steht, mehr als nur ein Mal kreuzen.
Barth: "Es ist doch schön, sich mit diesen Jungs zu messen. Wenn man dann gut spielt, kann man auch auf sich aufmerksam machen."
Denn Mr. Konstant in der Fortuna-Abwehr hat ein Ziel und das heißt Profifußball. Sein Vertrag in Düsseldorf läuft zwar noch bis zum 30. Juni 2007, dennoch gab es in der Winterpause bereits die ersten Anfragen aus Liga zwei. Auch, wenn der Kicker betont, sich in Düsseldorf "sehr wohl zu fühlen", sollte man versuchen, den begehrten Objekten zu verdeutlichen, wie man in den kommenden Jahren plant, um den Sprung aus der "Schweineliga" zu schaffen.
Ansonsten wird es sicherlich schwer werden, Spieler wie Barth oder Youngster Andreas Lambertz weiter an den Verein binden zu können.

Autor: cb

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