Die Super-Serie der Fortuna ist nach dem 0:5 in Osnabrück Vergangenheit. Nun soll die VfL-Klatsche am Samstag wieder ausgebügelt werden, wenn sich Wattenscheid in der Landeshauptstadt vorstellt.

DÜSSELDORF: Osnabrück-Pleite als Warnung

cb
09. Dezember 2005, 11:08 Uhr

Die Super-Serie der Fortuna ist nach dem 0:5 in Osnabrück Vergangenheit. Nun soll die VfL-Klatsche am Samstag wieder ausgebügelt werden, wenn sich Wattenscheid in der Landeshauptstadt vorstellt.

Die Super-Serie der Fortuna ist nach dem 0:5 in Osnabrück Vergangenheit. Nun soll die VfL-Klatsche am Samstag wieder ausgebügelt werden, wenn sich Wattenscheid in der Landeshauptstadt vorstellt.
Torjäger Marcus Feinbier betont: „Das 0:5 haben wir verdaut, wir schauen bereits ungeduldig auf die kommende Aufgabe. Man hat in Osnabrück gesehen, wir sind noch nicht so weit, wie viele dachten. Wir dürfen jetzt nicht locker lassen, denn wir brauchen den Dreier gegen die SGW.“ Der Ex-Wattenscheider fügt an: „Wir sollten das letzte Ergebnis als Warnung nehmen. Es geht nur, wenn wir bei 100 Prozent sind. Schade, denn mit einem Sieg am letzten Wochenende hätten wir leichten Blickkontakt nach oben gehabt.“
Was nicht gelang, daher soll zumindest die gute Heimbilanz der vergangenen Wochen ausgebaut werden. „Richtig“, nickt der Topeinkauf, „wir müssen gewinnen. Vor der Pause heißt es noch einmal 90 Minuten auf die Zähne beißen.“ Alles gegen einen Gegner, der am Dienstag beim 3:3 gegen Emden bereits kräftig kämpfen musste. „Vielleicht nicht schlecht“, grübelt Feinbier, „Wattenscheid musste nochmals über 90 Minuten ran. Wenn wir so auftreten, wie zuletzt zu Hause, dann haben wir eine riesige Chance auf die drei Zähler.“
Aber erneut mit einem dezimierten Kader. Zwar kehrt Andreas Lambertz wieder zurück, dafür fallen jetzt Erdal Eraslan und Ahmet Cebe nach den Gelb-Roten Karten aus. Feinbier rechnet: „Jetzt haben wir schon sieben Platzverweise kassiert, eindeutig zu viel. So etwas dürfen wir uns nicht erlauben, die waren auch noch alle berechtigt. Das fehlt in manchen Szenen einfach noch die Cleverness.“
Und mit der ständigen Unterzahl werden auch die Gegner aufgebaut, die sich gerade wieder mit dem nötigen Respekt nach Düsseldorf begeben. „Stimmt“, bestätigt der Routinier, „den haben wir uns mühsam erarbeitet, dürfen ihn nicht leichtfertig wieder abgeben. Zuletzt hat man gemerkt, die Mannschaften spielen sehr defensiv bei uns. Sie wissen, wie auch Wattenscheid am Samstag, sie treffen auf eine Truppe mit einer starken Heimserie.“
Ob Marcel Podszus mitwirken kann, steht noch nicht sicher fest. Am Anfang der Woche konnte der Knipser immer noch nicht mit dem Team trainieren. Feinbier: „Personell kann es eng werden, dennoch zählt nur der Sieg und dann schauen wir weiter. Es war eines unserer Erfolgsrezepte, dass wir immer nur von Spiel zu Spiel geschaut haben.“

Autor: cb

Kommentieren