Nach seinem Rundumschlag gegen Rekordmeister Bayern München hat der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn nun in der Boulevard-Presse nachgelegt.

25 Million sind zu viel

Kahn kritisiert Höhe der Neuer-Ablöse

sid
19. Mai 2011, 11:28 Uhr

Nach seinem Rundumschlag gegen Rekordmeister Bayern München hat der ehemalige Nationaltorhüter Oliver Kahn nun in der Boulevard-Presse nachgelegt.

Er kritisierte die Höhe der kolportierten Ablösesumme des bevorstehenden Transfers von Torwart Manuel Neuer von Schalke 04 zu den Bayern. "Man verpflichtet einen sehr guten Torwart, der unter Umständen eine Ära prägen kann. Die Frage ist, was man sich das kosten lässt. Man sollte vorsichtig sein und nicht irgendwelche Mondsummen bezahlen", sagte Kahn der Bild.

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Die Ablösesumme für den Schalker Schlussmann, der in München einen Vierjahresvertrag erhalten soll, wird inklusive aller Sonderzahlungen auf rund 25 Millionen Euro taxiert. Nach dem Geschmack des ehemaligen Welttorhüters ein zu hoher Betrag. "So eine Summe für einen Spieler, der nächstes Jahr ablösefrei wäre, ist exorbitant hoch. Wenn er drei Jahre Vertrag hätte, würde ich es verstehen", sagte der 41-Jährige.

Zuvor hatte er den Bayern bereits eine fehlende Vereinsphilosophie und mangelnde Weitsicht in der Kaderplanung vorgeworfen. "Phasenweise fragt man sich, wie passen jetzt die Spieler wirklich zusammen. Es geht nicht immer nur darum, dass man bestimmte Namen kauft oder Spieler holt, die einmal gut gegen Bayern München gespielt haben", sagte der frühere Kapitän der Bayern in der TV-Sendung "Audi Star Talk" auf Sport1. Stattdessen müsse man sich Gedanken machen, was für die Zukunft eine wirklich strategische, funktionsfähige Lösung für den Verein darstellen könne.

Autor: sid

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