Trotz des 2:1-Erfolges gegen den HSV II herrscht keine Ruhe in Essen. Hier die Noten der Spieler nach dem knappen Heimsieg.

RWE: Die Einzelkritik

cb
14. November 2005, 09:30 Uhr

Trotz des 2:1-Erfolges gegen den HSV II herrscht keine Ruhe in Essen. Hier die Noten der Spieler nach dem knappen Heimsieg.

Trotz des 2:1-Erfolges gegen den HSV II herrscht keine Ruhe in Essen. Hier die Noten der Spieler nach dem knappen Heimsieg.

Dirk Langerbein (4): Bis zum 2:1 mit einer starken Leistung. Rettete glänzend gegen Laas und Takyi (71.), auch gegen Hanke (46.). Brachte mit seinem Bock aber den HSV wieder ins Match, als er einen langen Ball verschätzte und so Kucukovic den Ehrentreffer schenkte.

Stefan Lorenz (3): In der Dreierkette mit einer ordentlichen Leistung. Gewann die meisten Zweikämpfe. Eine schlechte Szene, als er völlig unbedrängt auf MacDonald köpfte, ihm so fast eine dicke Chance auflegte (12.).

Victor-Hugo Lorenzon (4): Sehr nervöser Beginn als Chef der Abwehr. Früh und unnötig mit der Gelben Karte, als er unachtsam gegen Laas zu Werke ging. Am Anfang nur mit langen Schlägen, erst nach dem Wechsel sicherer.

Florian Thorwart (3): Bis zur 71. Minute der beste Verteidiger der Essener. Gewann fast alle Defensiv-Duelle, dann wurde er zwei Mal in einer Minute von Kucukovic vernascht, die Kollegen bügelten aus. Unterband später noch einen gefährlichen HSV-Konter (78.).

Michael Bemben (3+): Im rechten Mittelfeld mit einer ordentlichen Partie. Über seine Seite ging die meiste Gefahr aus, sein Freistoß brachte die wichtige Führung. Viele genaue Pässe, ein Konter wurde aber sehr fahrlässig vergeben (76.).

Michael Lorenz (4): Als Abräumer vor der Abwehr mit einer durchwachsenen Vorstellung. Kassierte die fünfte Gelbe Karte und fehlt in Bremen. Über die 90 Minuten sehr unauffällig und mit wenigen Szenen.

Stijn Haeldermans (3-): Kann noch viel mehr, aber es bleibt dabei. Er ist der einzige Essener, der immer wieder versucht, die Spitzen mit Pässen in Szene zu setzen. Das Auge hat er, die Umsetzung gelang gegen den HSV zwei Mal. Einmal verstolperte Younga-Mouhani, beim schönsten Spielzug der Partie bediente er Löbe, der zum 2:0 vollendete.

Ronny Nikol (5): Er ist weit weg von seiner Zweitliga-Form. Ein toller Volley-Knaller nach vier Minuten, danach völlig untergetaucht. Er trat nur vor dem Wechsel in Erscheinung, als er einen mehr als unmotivierten Fehlpass in der eigenen Hälfte produzierte, so einen HSV-Angriff einleitete.

Alex Löbe (2-): Der Angreifer ist auf dem aufsteigenden Ast. Viel unterwegs, körperlich präsenter. Den Freistoß vor dem 1:0 holte er heraus, das 2:0 schloss er gekonnt ab. Einen Kopfball fischte Kirschstein von der Linie (33.).

Macchambes Younga-Mouhani (4): Sehr aktiv, immer anspielbar. Leistet sich aber definitiv viel zu viele leichte Ballverluste und Stockfehler, wie nach Haeldermans-Pass, als er eine gute Chance kläglich vergab.

Danko Boskovic (5): Eigentlich nur ein Mal zu sehen, als er einen Kopfball vor Kirschstein erwischte, den knapp verzog. Ansonsten viel unterwegs, ohne aber eine Szene verzeichnen zu können. Lief zudem in der zweiten Hälfte sehr oft ins Abseits.

Autor: cb

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