Beim AC Mailand bahnt sich Ärger an. Weltmeister Rivaldo will nicht länger auf der Ersatzbank sitzen und kritisiert auch Trainer Carlo Ancelotti. Selbst einen Vereinswechsel schließt der Brasilianer nicht mehr aus.

Rivaldo ist sein Reservistendasein leid

bb
23. September 2003, 12:59 Uhr

Beim AC Mailand bahnt sich Ärger an. Weltmeister Rivaldo will nicht länger auf der Ersatzbank sitzen und kritisiert auch Trainer Carlo Ancelotti. Selbst einen Vereinswechsel schließt der Brasilianer nicht mehr aus.

Rivaldo hat beim AC Mailand scheinbar die Nase voll. Der brasilianische Weltmeister ist über seinen Klub verärgert. Nachdem der Renommierklub Rivaldos Landsmann Kaka verpflichtet hat, ist der 30 Jahre alte Stürmer nicht mehr zum Einsatz gekommen.

Rivaldo kritisiert auch Trainer Carlo Ancelotti: "Er hatte mir versprochen, dass ich letzte Woche im Champions-League-Spiel gegen Ajax zum Einsatz kommen würde, was aber nicht geschehen ist. Dabei weiß er genau, dass ich beim Training zu den Besten zähle", beschwerte sich Rivaldo in der Gazzetta dello Sport (Dienstagsausgabe).

Rivaldo betonte, dass er keine physische Probleme habe, auch die Schwierigkeiten nach der Trennung von seiner Frau im vergangenen Jahr seien überwunden. Einen Klubwechsel schloss Rivaldo, der vom FC Barcelona verpflichtet wurde, nicht aus. Sein Ziel sei, mindestens weitere vier Jahre in Europa zu spielen. Milan-Vizepräsident Adriano Galliani reagierte auf Rivaldos Unmut gelassen. "Es ist logisch, dass ein Weltstar wie Rivaldo spielen will. Man muss aber auch warten können", meinte Galliani.

Autor: bb

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