14 Spieltage ist die Regionalliga-Saison alt und schon hat der WSV Borussia seine Trainer-Diskussion. An sich nichts ungewöhnliches an der Wupper, allein das Zustandekommen überrascht. Da wird Coach Uwe Fuchs nicht von den bösen Medien in Frage gestellt, sondern von seinem eigenen Präsidenten Friedhelm Runge.

RS-Kommentar: „Kapellmeister“ Fuchs und die Suche nach dem Ton

gri
28. Oktober 2005, 11:45 Uhr

14 Spieltage ist die Regionalliga-Saison alt und schon hat der WSV Borussia seine Trainer-Diskussion. An sich nichts ungewöhnliches an der Wupper, allein das Zustandekommen überrascht. Da wird Coach Uwe Fuchs nicht von den bösen Medien in Frage gestellt, sondern von seinem eigenen Präsidenten Friedhelm Runge.

14 Spieltage ist die Regionalliga-Saison alt und schon hat der WSV Borussia seine Trainer-Diskussion. An sich nichts ungewöhnliches an der Wupper, allein das Zustandekommen überrascht. Da wird Coach Uwe Fuchs nicht von den bösen Medien in Frage gestellt, sondern von seinem eigenen Präsidenten Friedhelm Runge.

Der merkte nach der peinlichen Vorstellung beim 0:1 in Oberhausen an, dass nicht nur die Spieler einen richtig schlechten Tag erwischt hätten, sondern auch das Seitenlinien-Gespann Fuchs/Stickroth. Das ist Runges gutes Recht, schließlich buttert er kräftig privates Geld in den Verein. Wer die Kapelle zahlt, bestimmt auch, welche Musik gespielt wird.

Die Frage ist nun, ob die ursprünglich für die Winterpause anvisierte Vertragsverlängerung des Kapellmeisters noch ein Thema ist. Dazu kann Fuchs auch selbst beitragen, indem er sich mit seiner eigenen Arbeit auseinandersetzt und überlegt, ob er immer den richtigen Ton getroffen hat. Wenn es ihm gelingt, sich selbstkritisch zu reflektieren, könnten die Stimmen aus dem unruhigen Publikum schnell wieder verstummen. Wenn nicht, dürfte der Sunnyboy schon bald seine letzte Vorstellung in der „Zoo-Oper“ geben.

Autor: gri

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