Eins wurde am Dienstag mehr als deutlich, RWO hat alles, nur kein Keeper-Problem. Gegen die Fortuna kam Ersatzmann Christoph Semmler zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz und zeigte, ihn kann man jederzeit ins kalte Wasser werfen.

RWO: Semmler mit starker Pflichtspiel-Premiere

cb
28. Oktober 2005, 11:03 Uhr

Eins wurde am Dienstag mehr als deutlich, RWO hat alles, nur kein Keeper-Problem. Gegen die Fortuna kam Ersatzmann Christoph Semmler zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz und zeigte, ihn kann man jederzeit ins kalte Wasser werfen.

Eins wurde am Dienstag mehr als deutlich, RWO hat alles, nur kein Keeper-Problem. Gegen die Fortuna kam Ersatzmann Christoph Semmler zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz und zeigte, ihn kann man jederzeit ins kalte Wasser werfen. Vor dem Wechsel rettete der ehemalige Gladbacher erstklassig gegen Marcus Feinbier (4.), später gegen Marcel Podszus und "Pino" Canale (18.). In der 76. Minute folgte eine Glanztat gegen Dirk Böcker, zudem fiel auf, Semmler punktete durch sein gutes Mitspiel, viele Situationen wurden weit vor dem Strafraum bereinigt.
Der Schlussmann analysierte: "Schön für mich, schlecht für die Mannschaft. Ich konnte hoffentlich zeigen, ich bin da, man kann sich auf mich verlassen. Leider haben wir am Ende unsere Chancen nicht mehr zum Remis nutzen können." Semmler zeigte sich bescheiden, sein Torwart-Trainer Manfred Behrendt berichtete: "Ich kann nur sagen, die Torleute sind top in Oberhausen. Für Christoph hat es mich sehr gefreut. Ich hätte ihm auch gegönnt, den Elfmeter zu halten. Ich wusste, wohin der Feinbier schießt, das wäre die Krönung gewesen." Feinbier zu der Aktion: "Die gleiche Ecke wie gegen den WSV, aber der Rasen war nass, der Schlussmann nicht der Größte, daher wusste ich, wenn ich genau schieße, geht der rein."
Was gleichbedeutend mit dem RWO-Aus war. Dafür gab es nach dem Abpfiff auch noch von der Nummer eins Daniel Masuch ein Lob für seinen Kollegen: "Er hat das super gemacht, ich gönne ihm das. Wenn er nicht so klasse gehalten hätte, wäre die Partie vielleicht schon früher entschieden gewesen. Während der Begegnung musste ich mir auf der Bank schon Sprüche anhören. Aber das ist in Ordnung."
Bei all den positiven Anmerkungen wollte auch Trainer Harry Pleß nicht fehlen. Seine Sicht der Dinge: "Christoph hatte sich dieses Spiel verdient, auf der Position haben wir gar kein Problem. Er hat das sehr gut gemacht."

Autor: cb

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