Die Pause ist rum, 21 Tage nach dem 1:2 in Düsseldorf geht es für RWO am Samstag gegen den WSV Borussia wieder um Regionalliga-Punkte.

RWO: Weiter arg dezimiert gegen 43er WSV-Kader

cb
21. Oktober 2005, 11:07 Uhr

Die Pause ist rum, 21 Tage nach dem 1:2 in Düsseldorf geht es für RWO am Samstag gegen den WSV Borussia wieder um Regionalliga-Punkte.

Die Pause ist rum, 21 Tage nach dem 1:2 in Düsseldorf geht es für RWO am Samstag gegen den WSV Borussia wieder um Regionalliga-Punkte. Und auch die drei freien Wochen haben die angespannte Personallage nicht verbessern können, lediglich Florim Nesimi ist wieder im Training, könnte eine Kaderalternative sein.
"Zwölf Kicker und zwei Keeper stehen mir zur Verfügung", zählt Coach Harry Pleß durch, "dazu drei Mann aus der zweiten Mannschaft, vielleicht noch Nesimi." Neben dem Blick auf die 90 Minuten gegen die Bergischen registrierte der Trainer auch die RS-Ausgabe, wonach bereits mit eventuellen Nachfolgern verhandelt würde. Der ehemalige Essener erklärt kurz und bündig: "Mit mir hat niemand gesprochen. Am letzten Samstag hat sich Vorstands-Mitglied Frank Steinebach vor die Mannschaft gestellt und gesagt, wir müssen jetzt als Einheit versuchen, aus der Misere heraus zu kommen. Ich kann nur sagen, dass ich alles gebe, um meine Arbeit bestmöglich zu machen."
Am Montag kam zusätzlich kurz der Spielerrat mit Pleß zusammen, um offene Fragen zu klären. Ergebnis: Der Sport soll in den kommenden Tagen im Vordergrund stehen, die ganze Konzentration richtet sich auf die Partie gegen den WSV. Pleß: "Wir sind ein Team, wir wollen gemeinsam das Schiff wieder flott machen. Genau das wurde mir auch von der Mannschaft bestätigt." Jetzt muss das nur noch in Punkte auf dem Feld umgesetzt werden, denn der Ex-Lüneburger weiß: "Wuppertal zählt zu den fünf Ligafavoriten, wollte eigentlich ganz oben dabei sein. Ziel ist die zweite Liga, das Stadion wird umgebaut, die haben für die Ober- und Regionalliga über 40 Spieler zur Verfügung."
Daher die Forderung: "Wir müssen so auftreten, wie zuletzt zu Hause gegen Erfurt und Lübeck, dann können wir etwas holen." Was für den Verein existenziell wäre, da bei einer weiteren Pleite ein Abstand von mindestens sechs Punkten zum rettenden Ufer droht.

Autor: cb

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