Wie geht es bei RWO weiter? Am Samstag steht die Partie gegen den WSV Borussia an, im Vorfeld berichtete RS über Diskussionen rund um Trainer Harry Pleß, die natürlich auch in der Mannschaft Thema waren.

RWO: Blick auf das Sportliche, das Schweigen zum Rest

cb
21. Oktober 2005, 11:05 Uhr

Wie geht es bei RWO weiter? Am Samstag steht die Partie gegen den WSV Borussia an, im Vorfeld berichtete RS über Diskussionen rund um Trainer Harry Pleß, die natürlich auch in der Mannschaft Thema waren.

Wie geht es bei RWO weiter? Am Samstag steht die Partie gegen den WSV Borussia an, im Vorfeld berichtete RS über Diskussionen rund um Trainer Harry Pleß, die natürlich auch in der Mannschaft Thema waren.
Stellvertretend für die Truppe erklärt Routinier Ronny Ernst vor dem Anpfiff gegen den WSV: "Es ist schon genug Trubel im Verein. Wir nehmen als Mannschaftsrat Abstand von den Spekulationen und sagen zu dieser Thematik nichts mehr. Alles, was nichts mit dem Geschehen auf dem Platz zu tun hat, muss der Club klären."
Was auf dem Rasen passiert, dafür ist die Mannschaft verantwortlich, daher nimmt Ernst hier auch kein Blatt vor den Mund: "Wir werden als Einheit gegen Wuppertal auflaufen, um den wichtigen Dreier zu holen. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und den Hintern hoch kriegen. Nur mit einem Sieg können wir den Anschluss in der Tabelle wieder herstellen, nichts anderes hilft uns weiter. Wir haben nur noch Endspiele."
Korrekte Analyse, der der Zusatz folgt: "Jeder kann rechnen, daher ist unsere Situation klar. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, nur noch auf das Sportliche und seine eigene Leistung zu blicken." Und da wird einiges abzurufen sein, soll die Truppe von Trainer Uwe Fuchs gebändigt werden. Ernst: "Wir haben das Match gegen Düsseldorf gesehen, das war nicht so stark, auch nicht vom WSV. Aber ich werde mich nicht zu weit aus dem Fenster beugen, immerhin sind wir auf dem letzten Platz. Dennoch: Der WSV ist zu packen."
Sieht auch Coach Harry Pleß so, der berichtet: "Wir haben zwei richtig gute Trainingswochen hinter uns. Jeder weiß, es geht nur darum, den 14. Rang zu erreichen. Da wollen wir mit aller Macht hin, auch wenn viele Spieler nicht dabei sind. Aber wir halten zusammen und auch die Jungs aus der zweiten Mannschaft haben einen tollen Eindruck hinterlassen."
Schlusswort von Ernst, der wohl wieder in der Innenverteidigung auflaufen wird: "Wir müssen uns so zerreißen wie gegen Erfurt." Ganz Oberhausen hofft darauf, damit die "Kleeblätter" die angepeilte Position 14 nicht frühzeitig aus den Augen verlieren.

Autor: cb

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