Was passiert auf der RWO-Kommandobrücke? Nach der Ernennung von Klaus-Peter Lang und Frank Steinebach zum Notvorstand gab es am Donnerstag gleich ein Treffen mit dem Spielerrat der Mannschaft.

RWO: Kommandobrücken-Wechsel steht trotz Dementi bevor

cb
17. Oktober 2005, 06:41 Uhr

Was passiert auf der RWO-Kommandobrücke? Nach der Ernennung von Klaus-Peter Lang und Frank Steinebach zum Notvorstand gab es am Donnerstag gleich ein Treffen mit dem Spielerrat der Mannschaft.

Was passiert auf der RWO-Kommandobrücke? Nach der Ernennung von Klaus-Peter Lang und Frank Steinebach zum Notvorstand gab es am Donnerstag gleich ein Treffen mit dem Spielerrat der Mannschaft. Mitglieder: Timo Uster, Lars Heller, Ronny Ernst, Sead Mehic, Tobias Schäper, Jörg Scherbe und Benjamin Reichert, der allerdings krank fehlte.
Lang bestätigt: "Es hat eine Unterhaltung gegeben, um sich näher kennen zu lernen. Wir haben diskutiert, wo Gegebenheiten sind, um sich auch sportlich zu verbessern. Es ist auch klar, dass hier oder da ein kritisches Wort gefallen ist." Was soweit geht, dass sich viele Spieler nicht mehr hinter den Coach stellen, wo eigentlich ein Statement pro Pleß fallen sollte, vernimmt man immer öfter ein betretenes Schweigen, was oft mehr sagt als tausend Worte. Womit das Trainer-Thema sicherlich völlig eröffnet ist, unter anderem liegen bereits die Namen von Achim Weber und Antoine Hey als Nachfolger von Pleß auf dem Tisch. "Es werden immer verschiedene Sachen gehandelt. Ich kann nur sagen, Harry Pleß wird gegen den WSV auf unserer Bank sitzen", versucht Lang zu dementieren.
Was sicherlich bei Weber zutrifft, da sich der Mannschafts-Rat bereits gegen den Ex-Kicker der Oberhausener ausgesprochen hat. Bleibt Hey, den RS am Freitag erreichte. Der Ex-Düsseldorfer erklärte in einem kurzen Satz: "Sollte sich RWO von seinem Trainer trennen, stünde ich sicherlich für Gespräche zur Verfügung."
Was schneller gehen könnte, als viele denken. Nur die Geldproblematik steht dem Wechsel nach RS-Informationen im Weg. Alles steht und fällt in den kommenden Tagen mit der Entscheidung der ISPR. Lang: "Die haben unsere Unterlagen, noch haben wir keine Reaktion. Wir hoffen auf ein Signal von der ISPR, da sonst unser Kompetenzteam mit seiner Arbeit nicht anfängt." Im Klartext: Verzichtet die ISPR auf Geld oder bietet einen Kompromiss an, der die Macher im Wartestand zufrieden stellt, kann angepackt werden. Und das gilt im sportlichen Bereich sowohl für die Mannschaft, die dringend frisches Blut braucht, als auch für die Teamverantwortlichen.

Autor: cb

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