Am Ende hatte die Bochumer Zweitvertretung auch nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Schalke 04 II etwas zu lachen. Michatys Jungs bleiben in der vierten Liga.

VfL II - Schalke II 2:3

Boris bemängelt die Chancenverwertung

Martin Herms
14. Mai 2011, 19:03 Uhr

Am Ende hatte die Bochumer Zweitvertretung auch nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Schalke 04 II etwas zu lachen. Michatys Jungs bleiben in der vierten Liga.

Bereits am Vorabend stand der Klassenerhalt nach der 0:2-Pleite des FC Homburg gegen Borussia Dortmund II rechnerisch fest. Entsprechend erleichtert zeigte sich VfL-Coach Nico Michaty nach der Partie: „Wir sind froh, dass der Ligaverbleib endgültig gesichert ist. Dennoch hatten wir heute nichts zu verschenken und wären gerne mit etwas Zählbarem vom Platz gegangen“.

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Dazu wäre eine konzentriertere Leistung im ersten Durchgang notwendig gewesen. Jeweils aus individuellen Fehlern resultierte das 0:1 der Schalker durch Alexander Langlitz (7.) und der Platzverweis in der 38. Minute für Torhüter Markus Scholz, der Marko Quotschalla von den Beinen holte. Zu allem Überfluss scheiterte VfL-Kapitän Oliver Zech per Foulelfmeter an Robin Himmelmann (19.). Der Ausgleichstreffer durch Mike Hibbeln mit dem Halbzeitpfiff fiel eher überraschend.

[infobox-right]Bochum II: Scholz - Caspari, Kalina, Schattauer (57. Haufe), Pellowski - Zech, Mengert (81. Bari) - Freiberger, Hibbeln ,Donougher (39.Görres) - Eilers
Schalke II: Himmelmann - Pachan, Fahrenhorst, Weber, Volkmer - Kühn, Pires-Rodrigues, Latza - Glowacz, Quotschalla, Langlitz
Schiedsrichter: Christian Gittelmann
Tore: 0:1 Langlitz (14.), 1:1 Hibbeln (45.), 1:2 Glowacz (47.), 1:3 Quotschalla (53.), 2:3 Haufe (58.)
Zuschauer: 200[/infobox]

Nachdem Manuel Glowacz und Marco Quotschalla zu Beginn des zweiten Durchgangs per Doppelschlag erfolgreich waren (47., 53.), schien die Partie vorzeitig entschieden zu sein. Der Bochumer Nachwuchs kämpfte sich jedoch durch das Tor von Nico Haufe (58.) eindrucksvoll zurück. Dass es fast noch zu einem Punktgewinn gereicht hätte, lag auch an der schwachen Chancenauswertung der Gäste, die zahlreiche Kontergelegenheiten leichtsinnig vergaben: „In diesen Situationen konnte man sehen, weshalb wir nur 33 Treffer erzielt haben. Der Torabschluss ist unser größtes Manko“, monierte Schalke-Trainer Michael Boris trotz des Auswärtserfolgs.

Autor: Martin Herms

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