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RWO: Vorspiel an die Fortuna, kein Pauli-Staunen

cb
30. September 2005, 11:06 Uhr

Das "Vorspiel" ging eindeutig mit 3:0 an die Fortuna. In der Verbandsliga gab es für RWO am vergangenen Sonntag in der Landeshauptstadt nichts zu holen.

Das "Vorspiel" ging eindeutig mit 3:0 an die Fortuna. In der Verbandsliga gab es für RWO am vergangenen Sonntag in der Landeshauptstadt nichts zu holen. Am Samstag (14 Uhr) soll das anders werden, wenn die "Kleeblätter" in Düsseldorf um Drittliga-Punkte antreten. Die Vorzeichen sind klar: Das Schlusslicht empfängt den Vorletzten. Verliert RWO, kann man sich erst Ende des Monats der Konkurrenz annähern. Am 13. Spieltag ist spielfrei, bevor es am 22. Oktober gegen den WSV Borussia geht. Vor den 90 Minuten in der LTU arena unterhielt sich RS mit Oberhausens Coach Harry Pleß.

Harry Pleß, wird Sead Mehic nach seiner Verletzung wieder von Beginn an auflaufen?

Davon kann man ausgehen.

Wie sehen Sie die Lage vor dem Match?

Düsseldorf muss uns besiegen, wir wollen weiter punkten, damit die Fortuna uns nicht überholt. Ich habe die Truppe sehr oft gesehen, sie viel weiter vorne erwartet. Leute wie Frank Scharpenberg, Jörg Albertz, Henri Heeren oder Guiseppe Canale zeugen von Qualität. Bei dem Etat und dem Stadion der Düsseldorfer ist man dort bisher kaum zufrieden. Daher ist der Druck auf die Gastgeber höher.

Aber...

... der Platz entspricht nicht dem Leistungsvermögen der Mannschaft. Sie haben St. Pauli geschlagen, gegen Essen 2:0 geführt. Wenn wir nur kurz nachlässig werden, geht das alles nach hinten los.

In welchem Bereich müssen Sie an Ihre Truppe appellieren?

Sie dürfen nicht wieder wie beim FC St. Pauli staunen, wie toll die Stimmung ist. In Düsseldorf ist auch bei nur 5000 Zuschauern riesig was los. Durch die Bestuhlung wirkt das Stadion immer voll.

Was machen Sie auf Ihrer linken defensiven Problem-Stelle?

Weiß ich noch nicht. Fakt ist: Dort haben schon fünf Jungs gespielt. Ich habe die Fehler, die dort zuletzt gemacht wurden, angesprochen.

Was ist mit der zweiten Mannschaft, die kaum noch Kicker zur Verfügung hat. Sie muss auch am Samstag, um 16 Uhr, ran?

Eine brutale Situation. Vielleicht schicken wir direkt nach unserer Partie zwei, die nicht zum Einsatz kamen, zurück nach Oberhausen, wo sie zur zweiten Hälfte kommen können. Denn wir brauchen gegen die Fortuna auch Alternativen auf der Bank.

Autor: cb

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