Die Posse um Dennis Kutrieb. Verpflichtet mit der Hoffnung, die Spielmacherrolle auszufüllen, kam der Berliner nach Oberhausen.

RWO: Die Kutrieb-Posse - Noch keine Auflösung

cb
26. August 2005, 10:12 Uhr

Die Posse um Dennis Kutrieb. Verpflichtet mit der Hoffnung, die Spielmacherrolle auszufüllen, kam der Berliner nach Oberhausen.

Die Posse um Dennis Kutrieb. Verpflichtet mit der Hoffnung, die Spielmacherrolle auszufüllen, kam der Berliner nach Oberhausen. Nach wenigen Wochen fiel das Urteil von RWO-Coach Harry Pleß deutlich aus, als er erklärte: "Wir haben uns mehr von ihm versprochen, er soll seine Situation bei uns überdenken."
Was nichts brachte, da "Düse" nach seinem Einsatz gegen Kiel erst nach der Winterpause wechseln dürfte. Zuletzt sah es so aus, als gäbe es vielleicht noch eine Chance, zumindest im Kader durfte sich der 25-Jährige tummeln. Bei St. Pauli (Freitag, 19.30 Uhr) muss Kutrieb wieder zuhause bleiben. Pleß: "Es hat sich doch nichts geändert. Mal ist er eventuell dabei, mal nicht. Am Millerntor brauche ich einen weiteren Mann für die Defensive, zudem muss ich nicht immer mit 18 Mann zu den Spielen fahren. Wenn alle fit sind, wird er fast keine Chance haben, zum Einsatz zu kommen. Es tut mir leid für Dennis, denn er hat sich nichts zu Schulden kommen lassen."
Bedeutet: Die Trennung ist beschlossene Sache, spätestens zum 1. Januar 2006 soll Kutrieb von der Gehaltsliste, das Thema Vertragsauflösung macht die Runde. Pleß: "Es soll wohl in dieser Woche eine Entscheidung fallen, mit dem Berater von Dennis wird gesprochen." Nach RS-Infos liegt das Schriftstück bereits unterschriftsreif vor. Thomas Kroth, Spieleragent und Ex-Profi beim HSV: "Einer Auflösung werden wir zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich nicht zustimmen. Wir machen nicht den zweiten vor dem ersten Schritt. Aber Fakt ist: Dennis hat in Oberhausen keine Perspektive, daher bemühen wir uns bereits, für die Rückrunde etwas Neues für ihn zu finden. Derzeit befinden wir uns schon in Gesprächen. Wenn wir etwas gefunden haben, werden wir auch der Auflösung zustimmen."
Pleß: "Bis dahin kann er bei uns trainieren, vielleicht auch für die zweite Mannschaft auflaufen." Reaktion des Kickers: "Ich bin natürlich sehr enttäuscht, ich habe in Berlin alles aufgegeben für diese Chance. Zuletzt hatte ich die Hoffnung, es geht sportlich noch mal bergauf." Was Pleß verneint: "Ich sehe ihn nicht nah an der ersten Elf, wo ich bereits einen Stamm gefunden habe."

Autor: cb

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