Wieder kein Sieg für RWO. Gegen Köln II reichte es nur zu einem 2:2. Heute steht der nächste Versuch beim FC St. Pauli an, den ersten Dreier einzufahren.

RWO: Die Einzelkritik

cb
26. August 2005, 10:08 Uhr

Wieder kein Sieg für RWO. Gegen Köln II reichte es nur zu einem 2:2. Heute steht der nächste Versuch beim FC St. Pauli an, den ersten Dreier einzufahren.

Wieder kein Sieg für RWO. Gegen Köln II reichte es nur zu einem 2:2. Heute steht der nächste Versuch beim FC St. Pauli an, den ersten Dreier einzufahren. Hier die Einzelkritik aus dem FC-Match.

Daniel Masuch (2): Wieder der beste Oberhausener. Bombensicher in der Luft, mit riesigen Paraden gegen Denis Epstein (19.) und Silvio Pagano (32.). Wie er gegen letzteren in der 38. Minute noch zur Ecke klären konnte, weiß kaum jemand. Ein unglaublicher Reflex.

Marcel Landers (5): Das Ligadebüt ging in die Hose. Zwei gute Vorstöße, allerdings in der Defensive mit riesigen Problemen. Patrick Helmes und Pagano liefen immer wieder im Rücken weg, aus dieser Partie muss der Verteidiger lernen.

Benjamin Reichert (5): Voller Einsatz, aber mit zahlreichen Fehlern. Über seine Position entstanden viel zu viele gefährliche Situationen, auch in der Luft längst nicht immer Herr der Lage. Stark die Rettung vor Epstein (89.), das wäre das 2:3 gewesen.

Andreas Saur (3): Bestes Kettenmitglied. Beeindruckende Zweikampfbilanz. Aber vor dem 1:2 muss auch er entscheidender versuchen, Helmes am Schuss zu hindern.

Lars Heller (4): Links fühlt er sich nicht ganz wohl. Musste wie gegen Frankfurt den Gegner einige Male bis zur Grundlinie vordringen lassen. Schnelligkeits-Probleme wurden notiert.

Danijel Gataric (3-): Eine starke Szene, als er nach einem Solo Tobias Schäper bediente. Konnte nicht verhindern, dass es über die rechte Seite permanent lichterloh brannte.

Jörg Scherbe (5): Erwischte keinen guten Tag, konnte der gesamten Defensive auch keine Sicherheit verleihen. Probleme mit den schnellen, quirligen FC-Offensiven. Verschoss zudem den Elfer, der das 2:1 bedeutet hätte.

Tobias Schäper (2): Zeigte, wie man es vor dem Tor macht. Ein toller Lupfer und ein beherztes Nachsetzen führten zum Doppelpack. Bester Mittelfeld-Akteur. Standards müssen noch besser werden. Eine starke Ecke, der Rest verpuffte.

Mehmet-Ali Sirin: (3-): Vor dem Wechsel nicht zu sehen, in einigen Szenen viel zu ängstlich. Nach der Pause bis zur Auswechselung wesentlich verbessert. Ein toller Pass auf Sead Mehic, viel präsenter und mit Zug zum Strafraum.

Cyrille-Florent Bella (4+): verbessert und lauffreudiger. Allerdings muss er gefüttert werden, um sein Können zu zeigen. Es kann nicht sein, dass er sich die Bälle selber im Mittelfeld holen muss. Am 2:1 indirekt beteiligt, aber noch mit zu vielen Stockfehlern.

Sead Mehic (2-): Wie immer beste Offensivkraft. Genialer Pass zum 1:0, den Strafstoß holte er heraus. An allen gefährlichen Aktionen beteiligt. Aber: Muss kaltschnäuziger werden. Drei vergebene Möglichkeiten, darunter eine tausendprozentige, verhindern eine noch bessere Bewertung.

Autor: cb

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