Zwischen Golfplatz und Industrie fällt auf dem modernen Trainingsareal in DO-Brackel ein Platz ins Auge. Es ist ein Spielfeld, das auch bei schlechtesten Witterungsverhältnissen gute Trainingsbedingungen bietet.

Höhere Nutzbarkeit und nahezu die selben Spieleigenschaften

Der Nachwuchs des Meisters trainiert auf Polytan

Kevin Boos
09. Mai 2011, 17:46 Uhr

Zwischen Golfplatz und Industrie fällt auf dem modernen Trainingsareal in DO-Brackel ein Platz ins Auge. Es ist ein Spielfeld, das auch bei schlechtesten Witterungsverhältnissen gute Trainingsbedingungen bietet.

Mitten in einem Industriegebiet und vor einem Golfplatz – das ist die etwas ungewöhnliche Umgebung des Dortmunder Trainingszentrums in Brackel. Sechs große Fußballfelder und zwei kleine Minispielfelder umfasst das moderne Trainingsgelände von Borussia Dortmund. Auf insgesamt 18.000 Quadartmetern trainieren hier sowohl die jüngsten der Schwarz-Gelben als auch die Meistermannschaft in unmittelbarer Nähe voneinander. So sind optimale Trainingsbedingungen und ein zusätzlicher Ansporn für die Nachwuchskicker des BVB gewährleistet.

Der hier befindliche Kunstrasenplatz der Firma Polytan ist ein wichtiger Bestandteil des Dortmunder Trainingszentrums – von der U9 bis zur U23 nutzen alle Nachwuchsabteilungen des BVB das dunkelgrüne Geläuf.

Verlegt wurde der Kunstrasen im Jahr 2005 vom Marktführer Polytan Sportstättenbau mit seinen eigenen Einbauteams: „Das Polytan-System in Dortmund basiert auf einer 35 mm dicken elastischen Tragschicht, auf die dann der Rasen mit Sand- und Gummifüllung verlegt wurde“, erinnert sich der Marketingleiter von Polytan, Friedemann Söll, noch gut an die Entstehung der Anlage in Dortmund. Die Besonderheit an dem Feld in Brackel war, dass der Platz speziell gewünschte Kriterien erfüllen musste. „Die Vorgabe aus Dortmund war es, einen Kunstrasenplatz zu installieren, der sowohl im Bereich der Spieleigenschaften als auch vom Ballsprungverhalten her einem Naturrasen sehr ähnelt“, beschreibt Söll die geforderten Charakteristika für den Platz. Um die geforderten Eigenschaften umsetzen zu können, entschied sich Polytan für einen Kunstrasenplatz mit 40 Millimeter langen, geraden Halmen. Diese Art Rasen sei zwar „etwas pflegebedürftiger als texturierter Rasen“, aber „durch die geraden Halme und unseren speziell dafür produzierten Gummigranulats kommt dieser Platz den Bedingungen auf Naturrasen sehr sehr nahe.“

Dass der Kunstrasen nahezu optimale Voraussetzungen zum Fußballspielen bietet weiß auch der Platzwart der Dortmunder Borussia, Willi Droste, ganz genau: „Die Spieleigenschaften auf dem Kunstrasen und dem Naturrasen sind quasi gleich. Der große Pluspunkt des Kunstrasenplatzes ist, dass man rund um die Uhr und bei Wind und Wetter drauf spielen kann. Der Platz ist für den Trainingsbetrieb in Dortmund immens wichtig und wird täglich genutzt.“ Bis hin zur U15 des Borussia-Nachwuchses werden auch die Ligaspiele auf dem Kunstrasenfeld absolviert. „Die Jungs grätschen, schmeißen und werfen sich hin ohne Verbrennungen.

Abschürfungen oder ähnliches zu erleiden, der Platz ist überall ebenerdig und hat an jeder Stelle die gleiche Elastizität“, beschreibt Droste die Vorteile des Platzes.

Einen Unterschied im Vergleich zu Naturrasenplätzen stellt Droste aber doch noch heraus: „Das Schuhwerk ist wichtig auf Kunstrasen. Mit den richtigen Schuhen ist Kunstrasen im Endeffekt genauso gut zu bespielen wie Naturrasen auch.“ Auf dem Trainingsgelände des Meisters ist der Kunstrasenplatz jedenfalls nicht mehr wegzudenken: „Ohne den Kunstrasen wäre es kaum möglich den Trainingsbetrieb - in der jetzigen Form - für alle Mannschaften aufrecht zu erhalten“, weiß Droste um die Wichtigkeit seines Polytan Fußballrasens.

Weitere Informationen: [url]http://www.polytan.de[/url]

Autor: Kevin Boos

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