Geschafft! Der VfL Bochum befindet sich nach dem 3:1-Zittersieg voll im Soll. Gut ein halbes Jahr ist es her, da hatte Trainer Friedhelm Funkel orakelt.

VfL Bochum

Die Sorgen vor dem Endspiel gegen den MSV

09. Mai 2011, 11:13 Uhr

Geschafft! Der VfL Bochum befindet sich nach dem 3:1-Zittersieg voll im Soll. Gut ein halbes Jahr ist es her, da hatte Trainer Friedhelm Funkel orakelt.

„Wenn wir am letzten Spieltag noch eine Aufstiegschance haben, dann ist alles okay.“ Die hat der VfL in der Tat. Doch die Bochumer benötigen am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg noch einen Dreier. Dann ist dem Team von der Castroper Straße die Relegation nicht mehr zu nehmen.

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Montagmorgen auf dem Weg zum Training stand Friedhelm Funkel auf der A40 im Stau. „Ich habe sehr gut geschlafen. Aber momentan drehen sich meine Gedanken um Kevin Vogt. Es ist schwer vorstellbar, dass Kevin nicht nur gegen Duisburg und in einer möglichen Relegation fehlt, sondern auch ein weiteres halbes Jahr. Egal, in welcher Liga wir dann spielen.“

Während der Coach Mühe hatte, das Vormittagstraining zu erreichen, befand sich Vogt schon im Knappschaftskrankenhaus in Dortmund-Brakel, wo am Vormittag eine Kernspin-Tomographie aufklären soll, ob sich der Mittelfeldspieler tatsächlich das Kreuzband im rechten Knie gerissen hat.

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Wer tags zuvor gesehen hatte, wie Vogt mit einem dicken Eisverband den Mannschaftsbus nur mit Hilfe eines kräftigen Ordners erreichen konnte, hat wenig Hoffnung, dass sich die Diagnose nicht bestätigt. Vogt war nach drei Minuten an der Bremer Brücke der derzeit siebte Ausfall nach dem Mathias Concha, Patrick Fabian, Ümit Korkmaz, Mimoun Azaouagh, Christoph Dabrowski und Chong Tese verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen. Deshalb wiederholte Funkel am Vormittag noch einmal sein Kompliment an die Mannschaft: „Wie wir die Ausfälle und Kevins schwere Verletzung weggesteckt haben, das verdient höchsten Respekt. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft.“

Nach dem trainingsfreien Dienstag wird Funkel vielleicht schon am Mittwoch erfahren, ob ihm der ein oder andere beim „Endspiel“ gegen den MSV zur Verfügung steht. Am größten ist die Hoffnung bei Azaouagh, Dabrowski und Tese.

Ostkurve ist bereits ausverkauft

Eine Woche vor dem 34. Spieltag, an dem der VfL Bochum 1848 im rewirpowerSTADION den MSV Duisburg empfängt, ist die Ostkurve ausverkauft. Damit gibt es nur noch Sitzplatzkarten für die Partie, die am Sonntag, 15. Mai, um 13:30 Uhr angepfiffen wird. Aktuell sind rund 22.000 Tickets verkauft.

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