Wundenlecken nach Spitzenkampf! Das 1:2 (1:2) vor 14400 Zuschauern im Georg Melches-Stadion gegen den Aufstiegsmitfavoriten VfB Lübeck bremste RWE nach dem 3:0-Auftakterfolg in Emden kräftig aus.

RWE: Zugzwang im Brisanz-Derby

og
05. August 2005, 16:51 Uhr

Wundenlecken nach Spitzenkampf! Das 1:2 (1:2) vor 14400 Zuschauern im Georg Melches-Stadion gegen den Aufstiegsmitfavoriten VfB Lübeck bremste RWE nach dem 3:0-Auftakterfolg in Emden kräftig aus.

Wundenlecken nach Spitzenkampf! Das 1:2 (1:2) vor 14400 Zuschauern im Georg Melches-Stadion gegen den Aufstiegsmitfavoriten VfB Lübeck bremste RWE nach dem 3:0-Auftakterfolg in Emden kräftig aus. Vor den giftigen Gang nach Düsseldorf am Freitag, 5.August (19.30 h, LTU-Arena) pfeift der Kessel auf dem rot-weissen Herd ein bisschen. RWE-Coach Uwe Neuhaus spricht von "einem rassigen Kampf" und "absoluter Leidenschaft" sowie "wahnsinnigem Spaß", alles Aspekte, "die von den Fans honoriert wurden." VfB-Kollege Stefan Böger legte mit "heißem Pflaster" und "enormem Druck" sowie "riesiger Investition" nach. Recht hatten beide Fußball-Lehrer, die RWE-Kulisse applaudierte trotz der Schlappe. Wie lange? Bei der Fortuna - die einen katastrophalen Start hinlegte - ist RWE jetzt mächtig unter Zugzwang. Holger Wehlage: "In Düsseldorf spielen wir voll auf Sieg. Wir wissen, was wir können, müssen die Unterstützung unserer Kulisse umsetzen."
Die Gäste trafen in Anschluss an zwei Standards (20., Rüdiger Neitzel - 37., Daniel Bärwolf), Danko Boskovic glich zwischenzeitlich aus (36.). Bei den VfB-Toren sah RWE-Keeper Dirk Langerbein nicht gut aus, die Egalisierung war eigentlich der einzige Spielzug, der angemessen war, den VfB in Verlegenheit zu bringen: Erst Doppelpass ("Mac" Younga-Mouhani/Michael Bemben), dem der Pass in den Abwehrrücken folgte. Ansonsten fehlte der Esprit. Neuhaus: "Die Jungs spielten mit Herz, nicht mit dem Kopf, allerdings haben wir auch nicht viel mehr als die beiden VfB-Standards zugelassen." Kapitän Bemben bestätigt: "Sonst kam vom VfB nicht wirklich etwas, deshalb ist die Niederlage auch bitter." Auch das war korrekt, genau wie der Neuhaus-Satz: "Es fehlte die spielerische Linie." Handlungsbedarf vor dem Gang in die Landeshauptstadt.

Autor: og

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