Schon im Vorfeld der Partie äußerte sich Ratingens Vorsitzender Jens Stieghorst zu den restlichen Spielen: „Wir wollen noch unter die ersten Fünf.

WSV II - Ratingen 1:3

Duhr: "Selbst drei Tore gemacht"

01. Mai 2011, 11:47 Uhr

Schon im Vorfeld der Partie äußerte sich Ratingens Vorsitzender Jens Stieghorst zu den restlichen Spielen: „Wir wollen noch unter die ersten Fünf.

Das sind wir dem Umfeld und unseren Fans schuldig.“ Sein Team hielt sich an die Anweisung. Mit 3:1 (1:0) siegte Ratingen 04/19 verdient beim WSV Borussia II.
[infobox-right]WSV II: Grün - Ter Haar, Hausmann, Tosun, Lange - Gümüstas, Fritsch (74. Eisleben) - Kalan, Zenuni (68. Akdeniz), Aydin - Schröder (68. Adeoye).
Ratingen: Glenz - Seidenzal, Hecht (80. Rehag), Fiedorra, Yalcinkaya - Prengel, Rohpeter - S. Hoffmann (72. Winkel), Zelles (90. Venturiello), Meier - Pundt.
Schiedsrichter: Mohammad Salameh (Bocholt).
Tore: 0:1 Hoffmann (41.), 0:2 Pundt (47.), 0:3 Pundt (64.), 1:3 Adeoye (74.).
Zuschauer: 50.[/infobox]
Während in den ersten 20 Minuten wenig passierte und die Gastgeber noch dagegenhalten konnten, nutzte die Elf von Karl Weiß ihre zweite Tormöglichkeit kurz vor der Pause eiskalt aus. Ecke Sascha Meier von rechts, Sebastian Hoffmann hielt den Kopf hin – 0:1 (43.). Weiß: „Wir haben das Spiel über die 90 Minuten gesehen verdient gewonnen.“ Seine Elf kam frischer aus der Kabine. Nur zwei Minuten waren gespielt, da rappelte es zum zweiten Mal: Hoffmann legte auf den wiedererstarkten Ganesh Pundt, der das Leder zum 2:0 versenkte. WSV-Coach Rolf Duhr war angesäuert: „Wenn man selbst drei Tore für den Gegner vorbereitet, kann man nicht gewinnen. Unsere individuellen Fehler machen uns alles kaputt.“

Der starke Ratinger Wirbelwind Meier legte den Ball zentimetergenau auf den Kopf von Pundt, der sich mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 0:3 bedankte (64.). Sein Coach war erleichtert: „Ich will niemanden hervorheben, wir haben als Kollektiv gewonnen. Doch für Ganesh, der endlich den Kopf frei hat, habe ich mich sehr gefreut.“ Den Schlusspunkt setzte der WSV. Mit der Hereinnahme der zwei A-Jugendlichen Ali Akdeniz und Miles Adeoye wurden die Gastgeber plötzlich stärker. Einen Freistoß von Murat Gümüstas konnte RSV-Torwart Marco Glenz noch abwehren, gegen den Nachschuss von Adeoye war er jedoch machtlos (74.).

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