Der TV Jahn Hiesfeld kann also doch noch gewinnen: Im Spiel gegen den 1.FC Wülfrath gab es einen ungefährdeten und sehr souveränen 3:0 (1:0)-Erfolg.

Wülfrath - Hiesfeld 0:3

"Veilchen" können doch noch siegen

Christian Krumm
01. Mai 2011, 10:17 Uhr

Der TV Jahn Hiesfeld kann also doch noch gewinnen: Im Spiel gegen den 1.FC Wülfrath gab es einen ungefährdeten und sehr souveränen 3:0 (1:0)-Erfolg.

"Endlich konnten wir mal wieder einen Sieg einfahren“, war Hiesfelds Manager Harald Plank erleichtert. „Wir hatten fünf Chancen, Wülfrath keine einzige. Mit anderen Worten: Das war absolut verdient für uns.“

Auf der einen Seite freute sich Plank über eine ordentliche Leistung, auf der anderen Seite war Wülfraths Trainer Frank Kurth stinksauer: „Das war eine absolute Katastrophe. Wir haben gar nicht ins Spiel gefunden, konnten uns in den Zweikämpfen kein bisschen durchsetzen.“
[infobox-right]Wülfrath: Haßler - Pelliziari (64. Feind), Menge, Haschke, Rauner - Melis, Arafkas (46. Pasiov), Petrovic (83. Bayraktar), Kizlarslan - SOmmer, Stolzenberg
Hiesfeld: De Groodt - Schreier, Schulte-Kellinghaus, Ohnesorge, Yildiz - Baumann, Schirru (89. Kisyna), Rademacher, Oburu - Aksoy (81. Noldes), Schneider.
SR: Isabelle Herrmann. Tore: 0:1 Rademacher (13.), 0:2 Aksoy (52.), 0:3 Schneider (59.). Zuschauer: 100.[/infobox]
Der erste Treffer für die „Veilchen“ fiel jedoch nach einer Standardsituation: Oliver Rademacher konnte sich in die Torschützenliste eintragen (13.). „In unserer Truppe steckt eine gewisse Verunsicherung, die wir uns selbst beigebracht haben“, analysierte Kurth. „Das ist eine kleine Domino-Reaktion, weil wir zuletzt kaum punkten konnten.“ Vielleicht herrscht auch ein wenig Unruhe innerhalb des Teams, weil einige Spieler auch schon mit den Gedanken nicht mehr beim Klub sind. „Wir trainieren nicht anders“, betont Kurth. „Ich kann keine Unruhe feststellen. Wenn, dann kann es nur von den Spielern selber kommen. Michael Massenberg und ich behalten die Ruhe.“

Das galt dann nach dem Wechsel auch für das Hiesfelder Sturmduo Tuncay Aksoy (52.) und Stephan Schneider (59.), das schließlich für den Endstand sorgte. „Mich hat es besonders gefreut, dass Schneider mal wieder treffen konnte“, sagte Plank, der auch mit dem anderen Angreifer hochzufrieden war. „Wir haben vorher gesagt, dass wir uns 15 bis 20 Tore von Tuncay wünschen. Jetzt hat er schon 15 auf dem Konto. Das ist absolut in Ordnung.“ Der 1.FC ist sich übrigens mit dem bisherigen NRW-Liga-Keeper Marcel Grote über einen Wechsel einig. „Er muss nur noch etwas mit dem VfB Speldorf klären“, berichtet Kurth.

Autor: Christian Krumm

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