Wenn Vladimir Hyza seine

WSV BOR: Hyza-Rot als Schock

tt
18. März 2005, 10:34 Uhr

Wenn Vladimir Hyza seine "bessere Hälfte" demnächst an die Hand nimmt, dann wird er zumindest für den Bruchteil einer Sekunde stutzen.

Wenn Vladimir Hyza seine "bessere Hälfte" demnächst an die Hand nimmt, dann wird er zumindest für den Bruchteil einer Sekunde stutzen. Beim Arag-Pokal-Halbfinale gegen SW Essen fasste der Wuppertaler Abwehrspieler die Unparteiische Nicole Schumacher an die Hand, um eine drohende Karte für seinen zuvor resolut eingestiegenen Team-Kollegen Jean-Louis Tavarez zu verhindern.

Hyza sah daraufhin selbst "Rot". Der Ex-Siegener geknickt: "So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich habe die Schiedsrichterin an der Hand gehalten, aber sie nicht beleidigt, da war gar nichts." Nach dem Abpfiff entschuldigte sich Hyza bei Nicole Schumacher in der Kabine. Bei Spielen auf FVN-Ebene ist der Sperr-Sachverhalt klar. WSV Borussia-Betreuer Frank Lehnkering: "Unter einem Strafmaß von zwei Wochen gibt es nichts." Da der Feldverweis entgegen der Kenntnis von Trainer Uwe Fuchs ("Pokal und Meisterschaft sind getrennt") auch für Punktspiele gilt, fällt Hyza Samstag in Lübeck und danach gegen Chemnitz definitiv aus.

Autor: tt

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