Klartext von Friedhelm Runge! Der Boss des Wuppertaler SV Borussia lässt sich durch die zwei 0:1-Niederlagen, die der Traditions-Verein in Paderborn und gegen Bielefelds Amateure schlucken musste, nicht aus dem Konzept bringen.

WSV BOR.: Boss Runge spricht Klartext

04. März 2005, 10:03 Uhr

Klartext von Friedhelm Runge! Der Boss des Wuppertaler SV Borussia lässt sich durch die zwei 0:1-Niederlagen, die der Traditions-Verein in Paderborn und gegen Bielefelds Amateure schlucken musste, nicht aus dem Konzept bringen.

Klartext von Friedhelm Runge! Der Boss des Wuppertaler SV Borussia lässt sich durch die zwei 0:1-Niederlagen, die der Traditions-Verein in Paderborn und gegen Bielefelds Amateure schlucken musste, nicht aus dem Konzept bringen.

"Wenn man eineinhalb Jahre nichts tut und dann gefordert wird, dann braucht das Zeit. Und diese Zeit kriegt unser Trainer Uwe Fuchs", nimmt der Unternehmer den Druck von Uwe Fuchs, der das Amt von Werner Kasper im Januar übernommen hatte.
Runge: "Ich kann beurteilen, ob jemand fleißig ist und habe mir das Training von Uwe Fuchs angesehen. Da wird richtig intensive Arbeit abgeliefert. Die wird irgendwann Früchte tragen. Wir müssen jetzt ruhig bleiben, auch wenn es zwei Rückschläge gab."

Große Bedenken, dass die Rot-Blauen vom tückischen Abstiegs-Strudel gepackt und nach unten gerissen werden könnten, hat Friedhelm Runge nicht. "Wenn ich mir unser Spiel in Paderborn ansehe, in dem wir ein Chancen-Plus von 6:1 verbuchen konnten, dann muss ich ganz klar sagen: Da haben wir eindeutig dominiert, der WSV Borussia ist aufgetreten wie eine Mannschaft, die oben steht. Mehr kannst Du nicht verlangen." Die Pleite zuhause tat allerdings doppelt weh. "Gegen Bielefeld haben wir die Latte getroffen, irgendwann wirst Du nervös und bekommst hinten ein Ding rein. Wenn die Chancen-Verwertung besser wäre, hätten wir jetzt schon sechs Zähler mehr auf dem Konto", mutmaßt der Wuppertaler Chef, der es durchaus gutheißt, dass Uwe Fuchs den jungen Leuten vertraut: "André Wiwerink, der von RW Essen zu uns kam, hat ein dreiviertel Jahr nicht gespielt. Dennis Malura ist gerade 19 Jahre alt. Für mich ist es schon allerhand, dass der Trainer ihnen das Vertrauen gibt und die nötige Geduld hat."

Im Fall Nils Pfingsten, der unter Werner Kasper zum Mittelfeld-Chef reifte und über weite Strecken glänzte, sieht die Sache anders aus. Der Ex-Hannoveraner verlor seinen Stammplatz. Runge: "Nils ist nicht nur ein guter Fußballer, sondern auch kein Dummkopf. Er findet wieder Anschluss an die ersten Elf. Wichtig ist, dass er sich auf seine Arbeit und nicht auf Nebensächlichkeiten konzentriert."tt

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