Komplimente ohne Ende heimste David Solga am vergangenen Wochenende ein. „Er hat schon beim 3:1 in Union Berlin super gespielt und jetzt wieder eine Klasse-Leistung gezeigt. Das gibt ihm Auftrieb“, meinte Borussen-Kapitän Markus Brzenska über seinen Team-Kollegen, der im letzten Jahr wegen einer schlimmen Verletzung die Schattenseiten des Fußballs kennen lernte.

BVB A. - Nagelneue „Treter“ und Beistand vom Physio

tt
12. Oktober 2004, 15:55 Uhr

Komplimente ohne Ende heimste David Solga am vergangenen Wochenende ein. „Er hat schon beim 3:1 in Union Berlin super gespielt und jetzt wieder eine Klasse-Leistung gezeigt. Das gibt ihm Auftrieb“, meinte Borussen-Kapitän Markus Brzenska über seinen Team-Kollegen, der im letzten Jahr wegen einer schlimmen Verletzung die Schattenseiten des Fußballs kennen lernte.

Komplimente ohne Ende heimste David Solga am vergangenen Wochenende ein. „Er hat schon beim 3:1 in Union Berlin super gespielt und jetzt wieder eine Klasse-Leistung gezeigt. Das gibt ihm Auftrieb“, meinte Borussen-Kapitän Markus Brzenska über seinen Team-Kollegen, der im letzten Jahr wegen einer schlimmen Verletzung die Schattenseiten des Fußballs kennen lernte.

Der Dortmunder Youngster strahlte anschließend und erklärte, dass bei der Partie gegen Paderborn „einfach auch alles gepasst hat“. Solga: „In der Anfangsphase haben uns die Paderborner, als sie keinen Profi bei uns im Kader gesehen haben, mächtig unterschätzt. Nichtsdestotrotz haben wir aber auch gut gespielt und den Aufwärtstrend, den wir schon gegen Union gezeigt haben, fortgesetzt.“

Für den dreifachen Torschützen war es gestern der erste Hattrick im Seniorenbereich, „außerdem waren dies auch endlich meine ersten Regionalliga-Tore“, strahlte der 21-Jährige nach seiner Doppel-Premiere.

„Dieses Ergebnis und auch meine Leistung sind für mich sehr wichtig gewesen. Beides hat mir wieder mehr Selbstvertrauen gegeben. Im November letzten Jahres habe ich mich verletzt und erst in dieser Saison gegen Braunschweig wieder spielen können. Für mich lief es nicht so gut und ich war häufiger auf der Bank, was natürlich etwas zermürbend war“, gewährt der frühere Lüner einen Einblick in sein Seelenleben. David Solga: „Jetzt geht es mit meiner Leistung wieder aufwärts. Der Samstag war für mich ein besonderer Tag.“

Doch diese Sternstunde hatte Solga vor allem zwei Menschen zu verdanken, wie er nach dem Spiel verriet: „Unser Physiotherapeut Michael Peter hat mir in den letzten Monaten tagtäglich beigestanden, mich unterstützt und immer wieder aufgebaut. Ihm bin ich sehr dankbar, deshalb bin ich auch nach meinem Freistoßtor sofort zu ihm gelaufen und habe mich bedankt.“ Solga bezog einen weiteren Mann mit ein: „Auch unser Zeugwart Paul „Paule“ Jankowski war an meinen drei Toren mitbeteiligt, denn er besorgte mir noch einen Tag vor dem Spiel neue Schuhe, da meine beim Training kaputt gegangen waren. Und ohne gescheite Schuhe wäre es schwer gewesen“, grinste Solga.

Autor: tt

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