Wer beim Test in Ahlen genau hinschaute, der erkannte sofort: Das Wuppertaler Spiel hatte eine gewisse Linkslastigkeit.

WSV: Kobylanski will angreifen

tt
27. Juli 2004, 08:39 Uhr

Wer beim Test in Ahlen genau hinschaute, der erkannte sofort: Das Wuppertaler Spiel hatte eine gewisse Linkslastigkeit.

Wer beim Test in Ahlen genau hinschaute, der erkannte sofort: Das Wuppertaler Spiel hatte eine gewisse Linkslastigkeit. Auch deswegen, weil Neuzugang Andrzej Kobylanski auf seiner dominant auftrat, sich kaum Patzer erlaubte und souverän agierte.
Der ehemalige Cottbuser scheint sich bei den Schwebebahnstädtern schon pudelwohl zu fühlen: "Ich bin jetzt drei Wochen beim WSV Borussia dabei und habe sofort gesehen, dass die Mannschaft gut ist und Fußball spielen kann. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Wuppertal ist ein großer Verein und will nach oben. Ich möchte dazu beitragen, dass wir vorne dabei sind."
Im Vorjahr erzielte "Koby" bei Wisla Plock in Polens erster Liga vier Tore, leistete neun Vorlagen, landete in der Scorer-Wertung auf dem dritten Platz. "Ganz gleich, ob Du in Deutschland, Russland oder Polen spielst, Du musst immer arbeiten und Dein Bestes geben." Dass er jetzt "nur" noch in der dritten Spielklasse aktiv ist, damit hat Kobylanski offenbar kein Problem. "Ich bin schließlich keine 20 Jahre mehr alt", sagt der Ex-Kölner, der ausgerechnet beim Liga-Auftakt gegen St. Pauli sein 34. Wiegenfest feiert. "Am schönsten wäre für mich natürlich ein Sieg als Geschenk", blickt er voraus. Die Frage, wie lange er überhaupt noch der Kugel nachjagen will, beantwortet Kobylanski völlig locker: "Wenn die Gesundheit stimmt, spiele ich, bis ich 40 bin. Fußball macht mir einfach Spaß." Mit dem Laufpensum, das er zwangsläufig auf der Außenbahn abrufen muss, hat "Koby" keine Probleme. "Ich laufe gerne viel. Die Position auf der linken Seite spiele ich seit fünf, sechs Jahren, sie liegt mir einfach."

Autor: tt

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