Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, jetzt ist es amtlich: Björn Mehnert übernimmt im Sommer das Traineramt beim NRW-Ligisten Westfalia Rhynern.

Westfalia Rhynern

Mehnert ist der Lusch-Nachfolger

Christian Müller
15. April 2011, 14:21 Uhr

Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, jetzt ist es amtlich: Björn Mehnert übernimmt im Sommer das Traineramt beim NRW-Ligisten Westfalia Rhynern.

Der bisherige Coach Michael Lusch hatte vor Wochenfrist erklärt, seinen Posten am Ende der Saison niederzulegen. Der frühere Dortmunder Profi hatte sich darüber geärgert, dass die Verantwortlichen im Hammer Süden nach der Heimniederlage gegen den SV Schermbeck (0:3) ein Bekenntnis zum Trainer vermieden und daraus die Konsequenzen gezogen.

Am Freitag bestätigte Westfalias Team-Manager Andreas Kersting die Verpflichtung von Mehnert als neuen Mann an der Linie. "Nachdem Michael Lusch uns mitgeteilt hatte, in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung zu stehen, haben wir am letzten Wochenende ein Anforderungsprofil entwickelt und uns mit Björn Mehnert getroffen", berichtete Kersting über die Entscheidungsfindung. Der Funktionär erhofft sich vor allem, dass der Lusch-Nachfolger den Nachwuchs fördert und junge Spieler an den Kader heranführt.

Mehnert selbst war begeistert über die Anfrage des Klubs, für den er im Aufstiegsjahr 2009/10 noch als Spieler aktiv war: "Ich freue mich riesig auf die Aufgabe und habe große Lust darauf." Auch wenn der 34-Jährige (derzeit noch als Spielertrainer beim Landesligisten SV Hohenlimburg tätig) erst im neuen Spieljahr aktiv ins Geschehen eingreifen soll, hat er sich direkt mit Feuereifer in die Planungen gestürzt: "Ich führe bereits Gespräche sowohl mit eigenen als auch mit externen Spielern."

Seine neue Elf steckt derzeit noch im Abstiegskampf der NRW-Liga, losgelöst von dessen Ausgang gilt allerdings die Vereinbarung mit Rhynern: "Mein Engagement ist ligenunabhängig. Aber es ist klar, dass es für jeden reizvoller ist, in einer höheren Klasse vertreten zu sein."

Kersting betonte unterdessen, dass es vor Luschs Rücktritt noch keinen Kontakt mit dem künftigen Trainer gab: "Er war ja letztes Jahr bei uns noch Spieler und hat damals schon die Mannschaft gut zusammengehalten. Deswegen geisterte sein Name bereits seit einigen Tagen herum, aber das war Spekulation."

Autor: Christian Müller

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