Beim ersten Aufgalopp konnte Fortuna-Coach Massimo Morales noch keine neuen Gesichter begrüßen, die der Aufsteiger im Trainingslager in Südtirol testen wird.

F. DÜSSELDORF: Hoersen und Bocchio mit nach Italien

cb
25. Juni 2004, 10:30 Uhr

Beim ersten Aufgalopp konnte Fortuna-Coach Massimo Morales noch keine neuen Gesichter begrüßen, die der Aufsteiger im Trainingslager in Südtirol testen wird.

Beim ersten Aufgalopp konnte Fortuna-Coach Massimo Morales noch keine neuen Gesichter begrüßen, da der Aufsteiger im Trainingslager in Südtirol zwei Kicker erst noch testen möchte. Die beiden Kandidaten: Thomas Hoersen, der schon 166 Einsätze im Profibereich (Gladbach, Duisburg, Mannheim) vorweisen kann. Zudem der argentinische Verteidiger Victor Matias Bocchio, der bereits in der ersten Liga in Argentinien gekickt hat, zuletzt aber für den Zweitligisten Club Atletico Defensores aktiv war.

"Noch steht die medizinische Untersuchung bei beiden an. Ich will sehen, ob sie fit sind", erklärt Morales, "besonders bei Hoersen, der zuletzt nur in der Verbandsliga gespielt hat." Fußballerisch hat der Italiener keine Bedenken. "Beide sind konkret, könnten uns helfen. Ich möchte aber auch sehen, wie sie sich in Italien in die Gruppe einleben", achtet der Trainer wieder ungemein auf die soziale Komponente. Womöglich wird in der neuen Saison sogar ein Gaucho-Trio für Düsseldorf auflaufen. Auch der gesuchte Spielmacher soll aus Südamerika kommen. Kein Zufall, wie Morales berichtet: "Bei den Ausländern bevorzuge ich Argentinier. Die sind zuverlässig, technisch stark und bringen Kampfgeist mit. Bei unserem Lorenzon wurde ich in dieser Meinung bestätigt. Trotz seiner Sprachprobleme hat er eine Leader-Rolle übernommen."

Ein Problem könnte bei dem potenziellen Neuzugangs-Duo dennoch auftauchen. Morales: "Sie kommen nach einer langen Saison. Fraglich, wann sie uns helfen. Wenn sie zu uns kommen, bekommen sie vielleicht nur eine regenerative Vorbereitung."

Eins ist bei allen bisherigen Einkäufen der Kö-Städter zu beobachten. Flexibilität ist Trumpf, nachdem in der Oberliga nur die Viererkette praktiziert werden konnte. "Das ist mein Ziel. Wir müssen auf Sperren und Verletzungen reagieren können. Am liebsten wäre mir, wir kommen dahin, in einem Spiel das System je nach Bedarf zu wechseln", hat Morales zum Trainingsstart ehrgeizige Ziele vor Augen.

Autor: cb

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