Auch, wenn es für die direkt Beteiligten schwer fällt: Der Sprung von der Wuppertaler Regionalliga- in die Oberliga-Mannschaft soll keine Strafe sein.

BORUSSIA WUPPERTAL - 1,50 Meter-Sprung zur "Ersten"

tt
15. Juni 2004, 11:20 Uhr

Auch, wenn es für die direkt Beteiligten schwer fällt: Der Sprung von der Wuppertaler Regionalliga- in die Oberliga-Mannschaft soll keine Strafe sein.

Auch, wenn es für die direkt Beteiligten schwer fällt: Der Sprung von der Wuppertaler Regionalliga- in die Oberliga-Mannschaft soll keine Strafe sein. Dafür in Frage kommen aktuell vom künftigen Fusions-Verein WSV Borussia Sven Steup, Frank Klemmer und Noel Kipre. "Es sind noch ein paar berufliche Details mit Präsident Friedhelm Runge zu klären, aber wir haben sehr gute Gespräche mit den Jungs geführt", sagt Vorstands-Mitglied Hans-Gerd Krieger.

Der Funktionär hebt die bisherige Zusammensetzung des Kaders hervor: "Wir haben 15 Leute für die Reserve-Mannschaft fest. Die Leute, die von oben ins Oberliga-Team kommen, machen keinen großen Rückschritt. Sie haben immer allesamt die Chance, sich wieder in die andere Richtung zu bewegen. Der Sprung zur ersten Mannschaft beträgt nur 1,50 Meter. Wir laufen in den gleichen Farben und Trikots auf, es kann rucki-zucki gehen."

Drei Positionen sind im Unterbau des Wuppertaler SV Borussia noch unbesetzt, möglicherweise fließt weiteres Kader-Blut aus dem Regionalliga-Ensemble ein. "Im Endeffekt entscheidet die sportliche Ebene, wir können nur unsere Arbeit tun. Kompliment an unseren Abteilungsleiter Olaf Weithe, er hat die Kosten bei der Kader-Zusammenstellung so klein wie möglich gehalten, trotzdem haben wir Qualität drin." Und zwar so viel, um eine gute Rolle in der Oberliga Nordrhein spielen zu können.

Autor: tt

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