Kiel-Connection! Genau über die schrieb RevierSport im Fall von Torben Tutas. Korrekt: Der Mittelfeldspieler heuerte beim Club des ehemaligen Schalker Coaches Frank Neubarth an.

RWE: Torben Tutas jetzt ein "Storch"

og
07. Juni 2004, 21:40 Uhr

Kiel-Connection! Genau über die schrieb RevierSport im Fall von Torben Tutas. Korrekt: Der Mittelfeldspieler heuerte beim Club des ehemaligen Schalker Coaches Frank Neubarth an.

Kiel-Connection! Genau über die schrieb RevierSport im Fall von Torben Tutas. Korrekt: Der Mittelfeldspieler heuerte beim Club des ehemaligen Schalker Coaches Frank Neubarth an. "Für ein Jahr plus Option", erklärt der seit dem letzten Sonntag 28-Jährige. In Tutas schlagen zwei Herzen, aus denen er auch keine Mördergrube macht. "Ich bin ein Nordlicht, in Kiel bin ich schon wieder näher an der Heimat. Allerdings fällt mir der Umzug schon nicht unbedingt leicht, ich habe mich im Ruhrgebiet ziemlich wohl gefühlt." Für satte drei Jahre und 74 Einsätze beim Club RW Essen, für den der Familienvater drei Tore erzielte und in seiner ersten Saison nur hauchdünn am Sprung in die 2.Liga scheiterte.
Der Kontakt zu den "Störchen" bestand seit "knapp zwei Monaten", wie Tutas zurückblickend erklärt, "ich habe mich auch direkt mit Frank Neubarth unterhalten." Der ihn offensichtlich auch überzeugte. Die Holsteiner dürften Ehrgeiz entwickeln, mangelnde Finanzpotenz sollte auch nicht unterstellt werden. "Ich glaube schon, dass der Club so einiges vor hat, das warte ich einmal ab, ich habe ein prima Gefühl."
Klar wäre Tutas gerne mit RWE in die 2. Liga gegangen, allerdings reichte sein "Kartenblatt" nicht aus. Wenn Kiel - so ist deutlich zu vernehmen - den Durchstarter plant, könnte der Familienvater mit der Hafenstraße im nächsten Jahr ein Wiedersehen feiern. "Schaun wir mal", grinst Tutas.
Umzug hin oder her, die geplante, am nächsten Donnerstag startende Radtour zusammen mit Mitspieler Ronny Ernst von Oberhausen bis auf die Ostsee-Insel Fehmarn fällt nicht ins Wasser. "Keinesfalls", legt sich der Ex-Lüneburger schmunzelnd fest, "die 550 Kilometer gehen wir an." Mit vier Übernachtungen unterwegs, seinen Hintern wird Tutas spüren. "Abwarten, wir haben eine gute Ausrüstung." Danach ist Entspannung angesagt, die Ernst- und Tutas-Sippe haben zusammen ein Häuschen gemietet.og

Autor: og

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