Rot-Weiß Essen hat in der Regionalliga Nord einen 3:1-Erfolg gegen Verfolger SC Paderborn gefeiert und steht damit dicht vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Definitiv abgestiegen ist dagegen Sachsen Leipzig.

RWE kann den Sekt kalt stellen

15. Mai 2004, 19:04 Uhr

Rot-Weiß Essen hat in der Regionalliga Nord einen 3:1-Erfolg gegen Verfolger SC Paderborn gefeiert und steht damit dicht vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Definitiv abgestiegen ist dagegen Sachsen Leipzig.

Rot-Weiß Essen ist fast am Ziel seiner Träume. Nach dem 3:1 am 31. Spieltag in der Schlagerpartie gegen den direkten Konkurrenten SC Paderborn trennt die Essener als souveräner Tabellenführer mit jetzt 65 Punkten nur noch ein Sieg vom Aufstieg in die 2. Bundesliga. Während Paderborn (55) einen herben Rückschlag einstecken musste und RWE auch theoretisch nicht mehr abfangen kann, bleiben als einzige Verfolger Dynamo Dresden (59) und der Wuppertaler SV (56), der noch das Nachholspiel am Mittwoch, 19. Mai, (19.00 Uhr) bei den Amateuren von Borussia Dortmund in der Hinterhand hat.

Dresden und Wuppertal im Gleichschritt

Beide Aufstiegsaspiranten gaben sich keine Blöße: Dresden setzte sich gegen die Amateure des 1. FC Köln 3:0 durch, der WSV besiegte den Tabellenvorletzten FC Sachsen Leipzig 4:0. Die Gäste stehen damit nach Schlusslicht VfR Neumünster definitiv als zweiter Absteiger in die Oberliga fest.

Vor 15.370 Zuschauern an der Essener Hafenstraße war der SC Paderborn 07 durch ein Kopfballtor von Ex-Profi Georgi Donkow (37.) 1:0 in Führung gegangen. Doch Erwin Koen mit seinem 17. Saisontor (41., Foulelfmeter), Sebastian Schoof (75.) und Benjamin Köhler (75.) sorgten noch für die Wende und damit für den sechsten Sieg in Serie. Wegen einer Terror-Warnung für die Stadt Essen war das Georg-Melches-Stadion drei Stunden vor dem Anpfiff kurzzeitig geräumt und untersucht worden. Außerdem wurden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.

Dresden siegt dank Wagefeld

Der künftige Nürnberger Bundesliga-Profi Maik Wagefeld traf für Dresden gegen Köln doppelt (23./39.). Den Schlusspunkt setzte Christian Fröhlich (88.). Den Wuppertaler SV schossen der zweifache Torschütze Ales Kohout (25./85.) sowie Oliver Ebersbach (31.) und der eingewechselte Holger Gaißmayer (79.) zum 4:0-Erfolg gegen Absteiger Leipzig, der beim Einstand von Neu-Trainer Nico Quade neben den Punkten auch noch Ronny Thielemann mit der Gelb-Roten Karte wegen wiederholten Foulspiels (35.) verlor.

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