Danny Thönes bleibt der größte Pechvogel bei der SG Wattenscheid 09.

WATTENSCHEID - Thönes fällt lange aus

tt/tr
25. März 2004, 09:57 Uhr

Danny Thönes bleibt der größte Pechvogel bei der SG Wattenscheid 09.

Danny Thönes bleibt der größte Pechvogel bei der SG Wattenscheid 09. Der vielseitige Offensivmann zog sich beim 0:0 gegen RW Essen nach einem Zweikampf mit Gäste-Stürmer Sebastian Schoof einen Innenband- und Innenmeniskus-Schaden im linken Knie zu. "Außerdem sind aus der Kniescheibe ein paar Knochenstücke abgesplittert. Diese müssen bei der Operation, die wahrscheinlich in der nächsten Woche gemacht wird, entfernt werden", berichtet Thönes.

Der 22-Jährige ist Kummer gewohnt, schließlich fiel er fast die komplette Vorrunde aus. Bei ihm wurde wegen der ständigen Leisten-Probleme eine Operation fällig, zur Winterpause stand das Wechsel-Thema KFC Uerdingen an. Trainer Hannes Bongartz wollte seinen Schützling aber nicht ziehen lassen, er erhoffte sich stattdessen wichtige Restrunden-Impulse. Die gab es in den ersten drei Partien nach der Winterpause auch. Hannes Bongartz: "Danny hat bei uns jugendliche Frische herein gebracht, er war einer der besten Rückenrunden-Spieler. Auch im taktischen Bereich klappte das gut mit ihm. Uns bleibt wirklich nichts erspart. Sein Ausfall ist ein herber Rückschlag."

Thönes selbst zuckt mit den Schultern, der Wirbelwind wirkte relativ gefasst: "Ich kann ja ohnehin nichts ändern, es muss weitergehen. Diese Saison ist ziemlich bitter, aber ich hoffe, dass ich vielleicht zum Saisonende noch Mal eingreifen kann. Acht Wochen werde ich aber bestimmt ausfallen."

Thönes bekam von Sebastian Schoof, den er noch aus gemeinsamen Leverkusener Tagen kennt, bereits einen Anruf. "Ausgerechnet Danny", schüttelte Schoof mit dem Kopf, "wir sind in dieser Szene beide reingegangen, so etwas kann im Fußball immer passieren. Ich mache mir keine Vorwürfe."

Autor: tt/tr

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