Der Mann für Standards.

RWE: Winterneuzugang hat sich bezahlt gemacht - Ristaus zweiter Zufall

og
15. März 2004, 12:24 Uhr

Der Mann für Standards. "So kann man das sehen", grinste Hilko Ristau, Schütze des entscheidenden Treffers, breit.

Der Mann für Standards. "So kann man das sehen", grinste Hilko Ristau, Schütze des entscheidenden Treffers, breit. Schon im ARAG-Pokal-Halbfinale gegen Bocholt war der Ex-Wattenscheider per Kopf an der richtigen Stelle. "Manchmal fällt mir der Ball zufällig auf den Kopf, manchmal geht der dann auch noch rein", wurde das Grinsen immer breiter. Zufälle gibt es? Die Zusammenfassung des 29-Jährigen war nachvollziehbar: "Wir haben das Match gewonnen, abhaken, wir putzen am besten den Mund ab." Auch bei der Beurteilung der strittigen Last-Minute-Aktion der Braunschweiger zog sich Ristau gut aus der Affäre: "Der Schiri-Assistent hatte freie Sicht, ich beschwere mich nicht. Solche Szenen gehören dazu, wenn man aufsteigen will." Essens Sportlicher Leiter Frank Kontny nickte ab: "Vor allem braucht die Hafenstraße genau diese Situationen." Richtig, die Stimmung ging hoch, die Eintracht-Rudelbildung um den Fahnenschwenker brachte nichts. Kontny bissig: "Das ist Fußball, da denkt keiner an eventuell herzkranke Zuschauer auf der Tribüne." Der Familienvater bellte heraus: "Ich bin stolz auf die Truppe, der Sieg wurde sich erkämpft." In der Tat, erspielt bestimmt nicht. Kontny abschließend in Richtung Ristau: "Hilkos Einkauf hat sich schon rentiert."

Autor: og

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