Freud` und Leid liegen bei Christoph Jacob dicht zusammen. Der Wattenscheider Torwart, der seit August 2003 außer Gefecht gesetzt ist, zog wie von RevierSport angekündigt, den Promi-Arzt-Joker.

WATTENSCHEID: Torwart Jacob schöpft Hoffnung

tt
12. März 2004, 10:56 Uhr

Freud` und Leid liegen bei Christoph Jacob dicht zusammen. Der Wattenscheider Torwart, der seit August 2003 außer Gefecht gesetzt ist, zog wie von RevierSport angekündigt, den Promi-Arzt-Joker.

Freud` und Leid liegen bei Christoph Jacob dicht zusammen. Der Wattenscheider Torwart, der seit August 2003 außer Gefecht gesetzt ist, zog wie von RevierSport angekündigt, den Promi-Arzt-Joker. "Ich war von letzten Donnerstag bis Montag in München", berichtet der Blondschopf.

Ein Spezialist namens Dr. Pfister nahm den Kahnbeinbruch in seinem rechten Fuß unter die Lupe. Bei der Arzt-Aussage ("Haben Sie neben Fußball auch noch einen anderen Job?") musste Jacob schlucken, schließlich hört sich Zuversicht völlig anders an.

"Er hat mir nicht so gute Nachrichten überbracht, aber Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt sagte mir, dass ich nicht aufgeben soll. Ich werde weiterhin alles versuchen, um wieder fit zu werden", zeigt sich Jacob kämpferisch.

Die weitere Vorgehensweise nach dem München-Abstecher: Eine Röntgen-Tiefenstrahlung gepaart mit Spritzen soll dafür sorgen, dass die Beschwerden in seinem Fuß endlich abklingen. "Ich muss dafür noch ein Mal vier, fünf Tage investieren. Das ist mir die Sache aber auf jeden Fall wert", wird sich der einstige Uerdinger in Kürze erneut in die Isar-Weltstadt begeben. Was ein mögliches Comeback anbelangt, schiebt Christoph Jacob sämtliche Positiv-Prognosen weit von sich: "Nach der Behandlung dauert es noch ein Mal vier bis sechs Wochen, dann ist bereits der Monat Mai angebrochen. Die Saison kann ich damit wohl abhaken."

Bleibt für Jacob nur zu hoffen, dass seinen Wattenscheider Team-Kollegen der Klassenerhalt gelingt. Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2005.

Autor: tt

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