Der Vertrag von Vladimir Hyza beim Wuppertaler SV läuft am Saisonende aus. Doch auch wenn der Slowake zu den Leistungsträgern beim Regionalliga-Spitzenreiter gehört, blieben die Gespräche bisher ohne Ergebnis. Dabei möchte der 34-Jährige gerne bleiben, vor allem, wenn der Aufstieg gelingen sollte.

WSV: Hyzas Zukunft ungewiss

hg
24. Februar 2004, 11:33 Uhr

Der Vertrag von Vladimir Hyza beim Wuppertaler SV läuft am Saisonende aus. Doch auch wenn der Slowake zu den Leistungsträgern beim Regionalliga-Spitzenreiter gehört, blieben die Gespräche bisher ohne Ergebnis. Dabei möchte der 34-Jährige gerne bleiben, vor allem, wenn der Aufstieg gelingen sollte.

Beim Test gegen den SC Hassel (3:1) gehörte Vladimir Hyza zu den wenigen Feldspielern, die nicht ausgewechselt wurden. Im letzten Spiel vor dem Rückrundenstart ein deutliches Zeichen, dass Coach Georg Kreß auf den Slovaken setzt. "Vlado ist ein Profi durch und durch. Er ist sehr stark am Ball und kann sich auch aus kniffligen Situationen mit seiner Technik gut befreien", lobt der 41-Jährige.
Hyza selbst ist ein eher bescheidener Typ. "Ich versuche, immer mein Bestes zu geben", erklärt der Ex-Uerdinger. Seine Stärken kennt er dennoch genau: "Ich denke, meine Technik und meine Spielübersicht sind gut." Ein Grund dafür, dass Kreß den gelernten Mittelfeld-Strategen meist in der Abwehr aufbietet. "Ich habe hinten gerne Leute, die zum Spielaufbau beitragen können. Vlado ist so einer", erklärt der WSV-Trainer. Gegen die Hasseler durfte der Allrounder etwas offensiver als üblich agieren. "Das macht mir natürlich mehr Spaß", gibt Hyza zu, aber "in erster Linie muss ich auf die Defensivarbeit achten."

Wie lange der Rechtsfuß ("meine Schwächen verrate ich nicht") den Zoostädtern noch zur Verfügung steht, ist jedoch noch nicht geklärt: Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Gespräche haben schon stattgefunden, jedoch "ohne Ergebnisse" wie die Nummer achtzehn verlauten lässt. Der Frage nach Angeboten anderer Vereine, weicht Hyza aus: "Darüber möchte ich nichts sagen", erklärt er mit einem Grinsen im Gesicht. Bisher spielte der 34-Jährige nur in der deutschen Regionalliga. Sein nächster Vertrag ist wohl die letzte Möglichkeit, bei einem höherklassigen Verein unterzukommen. Das weiß auch Hyza selber, merkt aber an: "Der WSV kann aufsteigen, es läuft momentan sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl hier, würde gerne bleiben."

Jetzt aber freut sich der Ex-Siegener, dass die Meisterschaft wieder beginntt. "Es ist schon richtige Vorfreude zu spüren. Es wird Zeit, dass es endlich losgeht und ich bin heiß", blickt Hyza in die nahe Zukunft. Hyza wird alles geben, um in der nächsten Spielzeit im Liga zwei zu kicken. Bei welchem Verein? "Am liebsten beim WSV", erklärt er und grinst wieder.

Autor: hg

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