Durchatmen! Genau das taten die Verantwortlichen von Rot-Weiss Essen nach dem ziemlich holprigen 3:1 (1:0)-Sieg im Halbfinale des ARAG-Pokals vor 3753 Zuschauern an der Hafenstraße gegen den Nordrhein-Oberligisten 1.FC Bocholt. Der Cup-Finalort wird am nächsten Donnerstag, 26.Februar, vom Fußball-Verband Niederrhein ausgelost. Voraussichtlicher Endspiel-Termin ist Mittwoch, der 12.Mai. Gegner dann: Fortuna Düsseldorf, die NRW-Landeshauptstädter gewannen mit 2:1 in Uerdingen.

RWE - BOCHOLT 3:1 (1:0) Holprig, zappelig, undominant!

og
23. Februar 2004, 13:26 Uhr

Durchatmen! Genau das taten die Verantwortlichen von Rot-Weiss Essen nach dem ziemlich holprigen 3:1 (1:0)-Sieg im Halbfinale des ARAG-Pokals vor 3753 Zuschauern an der Hafenstraße gegen den Nordrhein-Oberligisten 1.FC Bocholt. Der Cup-Finalort wird am nächsten Donnerstag, 26.Februar, vom Fußball-Verband Niederrhein ausgelost. Voraussichtlicher Endspiel-Termin ist Mittwoch, der 12.Mai. Gegner dann: Fortuna Düsseldorf, die NRW-Landeshauptstädter gewannen mit 2:1 in Uerdingen.

Durchatmen! Genau das taten die Verantwortlichen von Rot-Weiss Essen nach dem ziemlich holprigen 3:1 (1:0)-Sieg im Halbfinale des ARAG-Pokals vor 3753 Zuschauern an der Hafenstraße gegen den Nordrhein-Oberligisten 1.FC Bocholt. Der Cup-Finalort wird am nächsten Donnerstag, 26.Februar, vom Fußball-Verband Niederrhein ausgelost. Voraussichtlicher Endspiel-Termin ist Mittwoch, der 12.Mai. Gegner dann: Fortuna Düsseldorf, die NRW-Landeshauptstädter gewannen mit 2:1 in Uerdingen.
"Mein Team tut mir leid", bilanzierte Bocholts Coach Jupp Tenhagen sein Gastspiel, "insbesondere unsere 2.Halbzeit war sehr ordentlich, wir waren durchaus nahe am Sieg." Jürgen Gelsdorf, Coach der Essener, wollte nicht großartig widersprechen: "Jeder konnte genau sehen, aller Anfang ist schwer. Die 1. Halbzeit war ganz manierlich, wir hatten gute Szenen. Nach der Pause machte Bocholt mehr Druck, meine Truppe wurde sichtlich nervös, der Ausgleich fiel. Dadurch bekamen wir noch mehr Probleme."
Eigentlich lief alles nach Plan: Benny Köhler erzielte nach feinem Pass von Sven Lintjens die Führung (13.), schon vorher hatte Sebastian Schoof eine Kopfball-Möglichkeit (6., Flanke Benny Weigelt), der noch zwei weitere Auftritte folgten (37., scheiterte alleine vor Keeper Frank Kirn - 40. Flugkopfball, vorbei). Trotz des Pfostenkopfballs des Ex-Esseners Miro Giruc (41.) hätte alles schon in Butter sein müssen.
Pustekuchen! Essen bewies neben heftigen Schwächen bei Standards auch mangelnde Kontrolle im Aufbauspiel: Fehlpässe! Dazu durfte Bocholt viel zu häufig das Mittelfeld unattackiert überbrücken, RWE zeigte in der entscheidenden Feld-Region keine dominante Präsenz. Konsequenz, der 1.FC wurde immer durchdachter und mutiger: Frank Middelkamp ließ sich seine Chance nicht nehmen - 1:1 (69., nach einer Ecke wurde nicht geklärt). Alles erneut unnötige Spannung, RWE-Chancen wurden vorab abgeschenkt - beispielhaft: Kurzdistanz-Kopfball Marco Kück (57.), Schoof verpasste Erwin Koens Querpass (60.). "Es war noch deutlich Sand im Getriebe", grübelte Gelsdorf.
Allerdings würgte der RWE-Motor nicht ab. Hilko Ristau per Kopfball (88.) und Koen (90.) senkten den RWE-Blutdruck. Zwischendurch wurde RWE-Keeper Sascha Kirschstein dazu gezwungen noch einmal zu glänzen (89., Marcus Hasecke aus sechs Metern). Kirschstein: "Einen muss ich im Match halten." Beweis: Es war kein überzeunder Sieg, eher ein permanenter zappeliger Tanz auf der Rasierklinge. Allerdings nur mit Druckstellen und ohne Schnittwunden.

RWE: Kirschstein - Ernst, Kück, Ristau, Weigelt - Goldbaek, Wedau, Lintjens (89.Bilgin), Koen - Köhler, Schoof (76.Wolf).
Bocholt: Kirn - Oudshoorn, Middelkamp, Kroth - Giruc (77. Duric), H. Katemann, L. Katemann, Schwiderowski (86. Schümann), Hasecke - Kabore, Litimba
Tore: 1:0 Köhler (13.), 1:1 Middelkamp (69.), 2:1 Ristau (88.), 3:1 Koen (90.) Gelbe Karten: Lintjens - Giruc, Schwiderowski, Duric Zuschauer: 3.753

Autor: og

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