Auf der Suche nach einer neuen Spielstätte für die Regionalliga-Mannschaft gehen beim FC Schalke die ersten

SCHALKE U 23: Drei Stadien in der Verlosung

hb
09. Februar 2004, 09:48 Uhr

Auf der Suche nach einer neuen Spielstätte für die Regionalliga-Mannschaft gehen beim FC Schalke die ersten "Bewerbungen" ein. Da die "U 23" nur noch bis zum kommenden Sommer in der Wattenscheider Lohrheide auflaufen darf (RS berichtete), muss eine neue Heimat für die Kleppinger-Elf gefunden werden.

Auf der Suche nach einer neuen Spielstätte für die Regionalliga-Mannschaft gehen beim FC Schalke die ersten "Bewerbungen" ein. Da die "U 23" nur noch bis zum kommenden Sommer in der Wattenscheider Lohrheide auflaufen darf (RS berichtete), muss eine neue Heimat für die Kleppinger-Elf gefunden werden.

So lautet der Beschluss des Bochumer Sport- und Bäderamtes, der aber noch nicht beim FC Schalke eingegangen ist. „Uns liegt noch nichts vor, deshalb müssen wir auch noch nicht aktiv werden„, winkt S04-Geschäftsführer Peter Peters ab. „Das Thema Spielstätte für die Amateure steht bei uns nicht oben auf der Tagesordnung. Wir werden schon bei Zeiten eine Lösung finden„, meint Schalkes Vorstands-Mitglied. Eine Einigung über das Austragungs-Recht in der Lohrheide besteht zwischen Wattenscheid und Schalke. Falls dieses nicht verlängert werden würde, müsste das Bochumer Sport- und Bäderamt in Richtung Gelsenkirchen aktiv werden. Denkbar ist trotz des offenkundigen Vetos der Behörde, dass die U 23 weiterhin ihre Regionalliga-Partien in Wattenscheid austragen wird.

Sollte es dennoch nicht zu einer Übereinstimmung kommen, scheint Erkenschwick ein heißer Kandidat zu sein. Bis zum Juni 1999 wurde dort am Stimberg noch drittklassig gekickt, ehe die Spielervereinigung bis in die Verbandsliga durchgereicht wurde. Zwar erfüllt das alt ehrwürdige Stadion aktuell nicht alle für die Regionalliga notwendigen Sicherheits-Vorschriften, doch könnten diese mit überschaubaren finanziellen Aufwand befriedigt werden.

Einen ersten Annäherungs-Versuch in Richtung Schalke hat auch der SC Hassel gemacht. Die weitläufige Bezirks-Sportanlage am "Lüttinghof" verfügt zwar nicht über die erforderliche Infrastruktur, doch Hoffnungen auf den Zuschlag macht man sich in Gelsenkirchen schon. " Natürlich würden wir gerne die Heimspiele der Schalker Amateure bei uns ausrichten. Wir haben mit Bodo Menze schon einmal lose darüber gesprochen und dabei unsere Zusammenarbeit angeboten", erklärt Hassels Sportlicher Leiter Thomas Kortmann.

Autor: hb

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