Der als großes Talent nach Wattenscheid geholte und vor einem halben Jahr schwer verletzte Patrick Nolden (24) hat mit dem höherklassigen Fußball abgeschlossen. Nach seinem Nierenriss, der sogar Lebensgefahr bedeutete, wurde dem ehemaligen Pirmasenser zunächst Zeit eingeräumt, sich zu erholen und eventuell neu heranzuarbeiten. Doch jetzt ist alles anders.

Patrick Nolden nur noch Hobby-Fußballer

tt
25. Dezember 2003, 11:57 Uhr

Der als großes Talent nach Wattenscheid geholte und vor einem halben Jahr schwer verletzte Patrick Nolden (24) hat mit dem höherklassigen Fußball abgeschlossen. Nach seinem Nierenriss, der sogar Lebensgefahr bedeutete, wurde dem ehemaligen Pirmasenser zunächst Zeit eingeräumt, sich zu erholen und eventuell neu heranzuarbeiten. Doch jetzt ist alles anders.

Nolden löste seinen Vertrag an der Lohrheide im Herbst auf, will künftig für einen kleinen Vorort-Club in Gelsenkirchen kicken. Von der SG Wattenscheid, die ihm vor drei Spielzeiten einen Vertrag gab, obwohl er sich nach der ersten Kontaktaufnahme einen schweren Kreuzbandriss zuzog, zeigt sich Nolden enttäuscht. Der Blondschopf fühlte sich nicht genug umsorgt, wochenlang hätte niemand aus der Chefetage nach seinem Befinden gefragt. Derzeit absolviert "Pat" eine Ausbildung zum Informatik-Kaufmann. Der Beruf ist ab sofort das A und O für das frühere Leverkusener Mittelfeld-Talent, die runde Lederkugel wird nur noch hobbymäßig über den Platz gejagt.

Autor: tt

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